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[Review] The Machine Girl

OT: Kataude mashin gâru; Japan, USA 2008; Regie: Noboru Iguchi; Darsteller: Minase Yashiro, Asami, Kentarô Shimazu, …

Der Film startet direkt in der Action: eine äußerst hübsche junge Japanerin mit einem Maschinengewehr anstelle des linken Arms, metzelt eine Gruppe Jungs nieder, denen sie vorwirft ihren Bruder auf dem Gewissen zu haben. Danach wird die Vorgeschichte erzählt: Ami lebt mit ihrem Bruder allein, denn ihre Eltern sind tot. Der Bruder wird von einer Gang, deren Anführer der Sohn eines Yakuza ist, auf Schutzgeld erpresst. Als er nicht mehr genug bezahlen kann, wird er aus einem Parkhaus aus dem 4. Stock geworfen und stirbt. Ami schwört daraufhin Rache. Bei der Yakuza Familie wird sie gefangen genommen und ihr Arm wird mir einem Schwert abgetrennt. Doch sie kann flüchten und findet Unterschlupf bei Miki, einer Mechanikerin deren Sohn ebenfalls von der Gang umgebracht wurde. Von ihr bekommt sie ihren Maschinengewehr-Arm-Ersatz und die Party kann beginnen 😀

Machine Girl ist eine Fun-Splatter-Granate aller erster Güte. So extrem durchgeknallt können wohl nur Japaner Filme machen! Die Blutfontänen spritzen abartig, Körperteile fliegen lustig umher oder Leute werden von Kettensägen massakriert. So weit, so Ittenbach like (bis auf dass die Effekte nicht so gut sind). Aber dann gibt es auch noch kranke Ideen, die ihres Gleichen suchen. Da werden Arme frittiert, ein mit Bohrern bestückter BH bohrt sich in die Brüste der Hauptdarstellerin, eine fliegende Guillotine köpft Leute und und und…

Der Film gönnt sich keine Atempause und kann von vorne bis hinten perfekt unterhalten. Selbst die trashige Story ist ziemlich interessant. Jedem dem ich den Film bisher gezeigt habe, selbst nicht-Splatter-Fans, fanden ihn herrlich.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber: ein paar Splattereffekte sind ganz offensichtlich aus dem Computer, dass sieht nicht schön aus Leute, wir wollen handgemachten Matsch 😉 Und dann gibt es z.B. einen abgetrennten Kopf im Suppentopf der einfach nur zu offensichtlich aus Plastik ist. Aber der Großteil der Effekte kann überzeugen.

Die deutsche Version ist – wie sollte es anders sein – gekürzt. Also nicht vom schicken Steelbook mit Hologramm Cover verleiten lassen. Greift lieber zur oben abgebildeten Version aus Österreich von Dragon. Die deutsche Synchro ist sogar gelungen, wer sich solche Filme aber lieber im Original ansieht (bzw. hört) kann auch zu einer anderen Version greifen. Englische Untertitel stören hier nicht denn die Story ist nicht gerade sehr kompliziert 😉

Fazit: Wahnsinn, krank, Spaß! Jedem Splatterfan zu empfehlen!

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