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[Review] Tatort Calw – So ein Theater

OT: Tatort Calw – So ein Theater; D 2014; Regie: Armin Schnürle; Darsteller: Stefan Lörcher, Cathrin Di Stefano, Frieder Pfeiffer, …

Nachdem die Independent-Krimi Reihe „Tatort Calw“ eigentlich mit Teil 4 blutig abgeschlossen wurde (Olaf Ittenbach übernahm bei dem Teil die Effekte), beglückte uns Mania Pictures im Jahr 2014 überraschend mit einem neuen Teil: Tatort Calw – Hexensabbat. Davor war aber eigentlich geplant Tatort Calw als Theaterstück auf die realen Bühnen zu bringen. Aus diesem Vorhaben wurde leider nichts. Also entschlossen sich Armin Schnürle und seine Maniacs die Theaterversion als Film umzusetzen.

Heraus gekommen ist dabei „Tatort Calw – So ein Theater“ und das gute Stück kann sich wirklich sehen lassen. Doch kommen wir zunächst zur Story: nach einer witzigen Entführungsszene in der Kommissar Jäger wie in Stirb Langsam die Geißeln befreit, geht es für ihn weiter mit einem beinharten Kriminalfall: eine Rentnerin zeigt die Ermordung ihre Gartenzwerges an! Nach dem das soweit geklärt ist, denkt Jäger dass er endlich Feierabend machen kann – aber weit gefehlt. Ein Anruf verkündet einen neuen Fall: während den Proben zu einem Theaterstück ist der Hauptdarsteller erschossen worden. Jemand hatte die Platzpatronen gegen echte Munition ausgetauscht. Verdächtig sind also erst mal alle die an dem Stück mitgearbeitet haben aber das Motiv ist noch unklar…

Wie in einem guten Krimi üblich gibt es viele (falsche) Fährten die zu einem gelungenen und überraschenden Ende führen. Aufgrund der Theaterherkunft geht es hier aber weniger actionreich und mehr dialoglastig zur Sache als noch in den anderen Tatort Calw Filmen. Diesmal gibt es also keine aufwendigen Autostunts und dergleichen, das macht aber überhaupt nichts. Die Dialoge zwischen Jäger und seinen Kollegen bzw. mit den Zeugen und Verdächtigen sind dafür besser ausgearbeitet und witziger denn je. Während in den alten Filmen versucht wurde größtenteils hochdeutsch zu sprechen, wird hier vielmehr der schwäbische Dialekt eingesetzt. Das ist zwar manchmal etwas anstrengend, klingt dafür aber umso witziger. Und besser als bayrisch versteht man es alle mal.

Abgerundet wird der Film noch durch witzige Gesangseinlagen am Ende von jedem Akt. Die Schauspieler bestehen wieder aus den Stammdarstellern von Mania Pictures und machen ihre Sache gewohnt gut. Es sind natürlich keine Profischauspieler aber für einen Independent Film sind sie hervorragend. Die Musik von Michael Donner gibt dem Film noch den letzten Schliff.

Fazit: Für Independentfilm-Fans (abseits von Splatterfilmen) eine unbedingte Empfehlung – so wie halt jeder Film aus dem Hause Mania Pictures!

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