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[Review] Terminator

OT: The Terminator; GB/USA 1984; Regie: James Cameron; Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Michael Biehn, Linda Hamilton, …

Wozu ein Review zu „Terminator“ aus dem Jahr 1984? Den kennt doch sowieso jeder?

Nun, seht es nicht als Review im herkömmlichen Sinne sondern mehr als Lobpreisung an einen der besten Filme der je sein Licht auf die Leinwände dieser Erde erstrahlen lassen durfte! Man neigt dazu sich Filme die man früher gut fand in Gedanken schön zu reden. Da kann es auch vorkommen dass man enttäuscht ist wenn man den Film dann nach längerer Zeit wieder sieht. Es ist nicht so dass ich bei Terminator diese Befürchtung hatte aber ich war überrascht wie toll dieser Film doch auch nach so langer Zeit tatsächlich noch ist!

Da wäre zum Beispiel die gut durchdachte Geschichte: in naher Zukunft führen die Maschinen, durch künstliche Intelligenz zum Denken befähigt, Krieg gegen die Menschen. Unter der Leitung von John Connor haben die Menschen den Krieg aber so gut wie gewonnen. Da kommt der Zentralcomputer auf die Idee durch eine Zeitmaschine einen Terminator in die Vergangenheit zu schicken, um die Mutter von John Connor zu töten noch bevor er geboren wird.
Trotz der bei Zeitreisegeschichten üblichen Paradoxa bleibt die Story so logisch wie es nur geht und insgesamt glaubwürdig. Für einen Actionfilm ist das schon eine reife Leistung dass überhaupt soviel Wert darauf gelegt wird.

Wobei, als reinen Actionfilm kann man Terminator auch nicht einordnen. Zum einen hat er viele Thriller Elemente (man weiß zunächst nicht wer eigentlich der Böse ist) zum anderen hat er einen starken Horror-Anteil (der Terminator als das unbesiegbare Monster). Generell ist der Film einfach sauspannend und lässt einem nur ganz wenige Gelegenheiten mal durchzuatmen. Es fallen mir spontan nicht sehr viele Filme ein die einen so in den Sessel drücken. „Aliens“ ist vergleichbar von der Spannung her. Oh, zufällig vom gleichen Regisseur, namens James Cameron 😉

Einen gehörigen Anteil an der Spannung und generellen Genialität des Films hat auch die Musikuntermalung von Brad Fiedel. Industrialsounds vertonen perfekt die Maschinenthematik, aufgeregte Violinen treiben den Puls in die Höhe (und erinnern nicht zufällig an Psycho), das Titellied sorgt für Gänsehaut, einfach genial!

Auch die Schauspieler machen ihre Sache hervorragend. Linda Hamilton als Sarah Connor überzeugt genauso wie Michael Biehn als Kyle Reese. Über Arnold Schwarzenegger in der Rolle des T-800 brauch man ohnehin kein Wort verlieren. Klar, er selbst verliert auch nicht viele Wörter und hat auch nicht allzuviel zu schauspielern, nur böse kucken, aber das macht er dafür umso besser 🙂

Wenn man an dem Film überhaupt etwas kritisieren will, dann das ein paar Effekte nicht mehr ganz zeitgemäß sind. Wenn der Terminator sich selbst operiert, ist deutlich erkennbar dass es nur eine Puppe ist und wenn er am Schluss als Metallskelett herumläuft ist das mit ruckliger Stop-Motion-Animation umgesetzt. Runter ziehen kann das den Film aber nicht.

Fazit: Zeitloser Klassiker des Action/Thriller/Horror Kinos und einer der spannendsten und besten Filme aller Zeiten!

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