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Alcoholist [WoF 2017]

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    FlediDon
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    OT: Alcoholist; USA 2016; Regie: Lucas Pavetto; Darsteller: Bill Moseley, Lloyd Kaufman, John Robinson, Gabriella Wright, …

    Regisseur Lucas Pavetto ist kein unbekannter auf dem Weekend of Fear. 2015 gewann sein „The Perfect Husband“ den Publikumspreis als bester Film. Husband hatte ich leider verpasst, er ist aber mittlerweile auch auf DVD/BR erhältlich.

    In Alcoholist geht es, wie der Name schon andeutet, um einen Alkoholiker. Dieser lebt allein in seinem Haus und versucht gerade von der Flasche los zu kommen. Durch den Alkoholentzug hat er allerdings häufig Wahnvorstellungen, die sich wie Alpträume äußern. Dass heißt Risse tun sich auf einmal in den Wänden auf und Dämonen scheinen ihn anzugreifen. Außerdem hat er irgendeinen Hass auf seinen Nachbarn, beobachtet ihn ständig durchs Fernglas und wartet auf eine passende Gelegenheit ihn zu erschießen. Das scheitert aber immer daran, dass er doch wieder zur Flasche greift und dann zu betrunken ist zum zielen oder schlicht weg pennt.
    Eine Suchtberaterin die ihn zufällig in einer Tankstelle kennen lernt, will sich seinem Fall annehmen, er möchte sich aber gar nicht helfen lassen. Ob ihn die Sozialarbeiterin zur Vernunft bringen kann und was es mit dem Nachbarn auf sich hat, darum geht es in diesem Film.

    Dabei ist der Film im Grunde ein Drogen- und Familiendrama, gewürzt mit ein paar Horrorelementen und überraschenden Wendungen wie in einem Thriller. Allerdings kann das Ganze nur bedingt überzeugen, der Film ist langsam und kommt nicht richtig in Fahrt. Die Story ist interessant aber nicht besonders spannend und auch nicht ganz schlüssig. Filmtechnisch ist alles sehr gut umgesetzt: die Schauspieler sind großartig, z.B. Bill Moseley (Haus der 1000 Leichen) als Nachbar, und Kamera und Musik schaffen immer wieder eine gruselige, bedrohliche Atmosphäre. Aber immer wenn man denkt jetzt wird es spannend, schaltet der Film wieder einen Gang zurück.

    Als Pladoyer gegen Alkoholismus ist der Film ganz gut. Aber auch wenn es möglicherweise ein Fakt ist dass starke Alkoholiker beim Entzug auch Wahnvorstellungen haben können, wirkt das Ganze doch etwas arg überdramatisiert.

    Fazit: Alkoholikerdrama im Horror-Thriller Gewand, ganz gut aber kein Überflieger.

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