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Dreaming Purple Neon [WoF 2017]

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 426 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 1 Jahr, 2 Monate. This post has been viewed 426 times

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    FlediDon
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    OT: Dreaming Purple Neon; USA 2016; Regie: Todd Sheets; Darsteller: Jeremy Edwards, Eli DeGeer, Millie Milan, …

    Kommen wir zum letzten Review für das Weekend of Fear 2017: Todd Sheets „Dreaming Purple Neon“. Und verdammt, wer hätte das gedacht, es war noch mal ein richtiges Highlight! Neben „Hi8: Resurrectio“ (siehe Review) war dies sogar mein Favorit!

    Der neueste Film von Todd Sheets, einem fleißigen Untergrund-Filmer aus den USA der seit 1985 schon über 30 Langfilme gemacht hat, ist ein Splatterfest das sich gewaschen hat. Zwar ist der Film sehr billig gemacht und damit eher in die Amateurecke einzuordnen, er erinnert aber durch seinen Charme, Kreativität und Kompromisslosigkeit an die guten alten Amateurfilme von Olaf Ittenbach, wie zum Beispiel „Premutos“.

    Die Geschichte ist zunächst ein klein wenig verwirrend und beginnt mit mehreren Handlungssträngen. Eine Sekretärin klaut ihrem Mafiaboss eine wichtige Kiste mit Waffen und Drogen. Auf ihrer Flucht macht sie halt in einer Zahnarztpraxis. Der dortige Zahnarzt ist offensichtlich Mitglied einer Sekte, die gerade ein satanisches Ritual vorbereitet. Neben weiteren Patienten treffen später noch die Gangster beim Zahnarzt ein um ihre Kiste zurück zu holen. Währenddessen wird im Keller das Ritual durchgeführt und verschiedene Menschen verwandeln sich in blutrünstige Zombiedämonen. Die scheinbar zufällig zusammen gewürfelte Gruppe versucht durch den Keller zu flüchten…

    Diese, wie gesagt, etwas verwirrende Handlung ist auch das größte Manko des Films, denn es wird zu Beginn des Films einiges an Zeit aufgewendet um die ganzen Figuren und ihre Hintergrundgeschichte einzuführen. Das macht den Anfang etwas zäh und langweilig aber wenn dann die Splatteraction endlich losgeht, dreht der Film voll auf und wird richtig spannend und unterhaltsam. Die Handlung ergibt sogar später noch Sinn, die Gangster zum Beispiel die am Anfang etwas aufgesetzt wirken, haben tatsächlich (indirekt) etwas mit der Satanssekte zu tun.

    Der Film ist ein Low-Budget Splattermovie, was man an der ganzen Ausstattung usw. sieht, dafür ist er aber echt gut gemacht. Die Darsteller sind okay, die Handlung ist sogar ganz gut durchdacht, die Splattereffekte sind zahlreich und heftig. Kurzum: gelungene Unterhaltung der derben Sorte.

    Um auf die Effekte noch etwas genauer einzugehen: diese sind nicht ganz so detailliert und aufwendig gemacht wie in Olaf Ittenbachs Filmen. Zum Beispiel wird einem Mann mit einer kleinen Kreissäge in den Kopf gesägt. Man sieht aber nur wie die Säge hinten an den Kopf gehalten wird und dann Blut spritzt. Dafür sind viele Einfälle echt hart, der Grad der Perversionen ist sehr hoch. Bei einem Ritual wird beispielsweise ein neugeborenes Baby direkt Satan geopfert. Man sieht hier zwar eindeutig dass es sich natürlich nur um eine Puppe handelt (das ist auch gut so!), aber schon der Gedanke daran ist echt krank.

    Fazit: Der Film ist nichts für zartbesaitete Gemüter, sondern für Gorehounds die echt kranke Filme genießen können. Grandioser Untergrund-Splatter-Beitrag aus den USA!

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