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[Review] Across the River

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 26 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 1 Monat, 1 Woche. This post has been viewed 26 times

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  • #2007

    FlediDon
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    Link zum original Beitrag: [Review] Across the River

    OT: Oltre il guado; Italien 2013; Regie: Lorenzo Bianchini; Darsteller: Renzo Gariup, Marco Marchese, Lidia Zabrieszach

    Vorneweg: dieser Film gewann beim Cinestrange 2013 den Jurypreis als bester Langfilm. Diese Meinung teile ich nicht ganz, aber schlecht ist der Film definitiv nicht.

    Darum geht es: der Biologe Marco Contrada führt in den italienischen Wäldern nahe der slowenisch Grenze eine Art Bestandsaufnahme der Tierwelt durch. Zu diesem Zweck installiert er Kameras an Bäumen und fängt Tiere die er ebenfalls mit Kameras und GPS Empfängern ausstattet. An seinem Laptop wertet er Tag für Tag die Videos aus und dringt dabei immer weiter in den Wald vor. Aufgrund eines Unwetters bleibt er mit seinem Auto in einem Fluss stecken und ist im Wald gefangen. Auf den Videos entdeckt er gerissene Rehe die ihm merkwürdig vorkommen. Es sucht nach dem Verursacher – möglicherweise ein Wolf – während er um sein Überleben kämpft und sich selbst Nahrung suchen muss.

    Klingt erst mal nicht so spannend, ist aber verdammt unheimlich inszeniert. Die Hauptfigur ist ganz allein im Wald, daraus ergibt sich auch dass im Film quasi nicht gesprochen wird. Es macht Spaß dem Hauptdarsteller zuzusehen wie er sich durch den Wald kämpft und seine Situation von Tag zu Tag schlechter wird, während irgendetwas unheimliches ihn zu verfolgen scheint. Bis dahin ist auch alles sehr realistisch inszeniert.

    Dann kommt die Wendung im Film die mir persönlich nicht so gefallen hat: auf den Videos tauchen Geistererscheinungen von zwei unheimlichen Mädchen auf. Im Laufe des Films wird dann alles erklärt woher sie kommen und so weiter, es ergibt auch alles Sinn und ist sehr spannend. Aber mir hätte es besser gefallen man hätte auf den Geisterquatsch verzichtet und wäre realistisch geblieben.

    So ist dieser Film für mich ein zweischneidiges Schwert: genial inszeniert, super Hauptdarsteller, sehr individuell und kreativ. Die Wendung zum Geisterfilm passt da aber für mich nicht rein. Ich kann mir aber vorstellen dass der Film trotzdem vielen Horrorfans gefallen wird, vor allem wenn man das weiß und darauf vorbereitet ist.

    Der Film ist am ehesten mit Blair Witch Project vergleichbar, man hat hier aber zum Glück kein Handkamerarumgewackel und keine Rotz und Wasser heulenden Teenager vor der Kamera!

    Fazit: Im Ansatz genial, das letzte Drittel ist dann aber Geschmackssache. Es lohnt sich aber auf jeden Fall ihn mal anzusehen!

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