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[Review] Don’t torture a Duckling

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 87 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 2 Monate, 4 Wochen. This post has been viewed 87 times

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    FlediDon
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    Dont-torture-a-Duckling

    Link zum original Beitrag: [Review] Don’t torture a Duckling

    Der bereits 1996 verstorbene italienische Regisseur Lucio Fulci ist Horrorfans bestens bekannt durch seine teilweise beschlagnahmten Werke wie „The Beyond“ oder „Ein Zombie hing am Glockenseil“. Daneben machte er aber auch Filme aus vielen anderen Genres, zum Beispiel Western oder auch Giallos, wobei diese Art von Thrillern ja mit dem Horror zumindest stark verwandt sind.

    Ein frühes Werk von ihm aus eben jenem Giallo Genre ist „Non si sevizia un paperino“, deutsch übersetzt etwa „Quäle nie ein Entenjunges“, aus dem Jahr 1972. Der Film war lange Zeit quasi verschollen, ist nun aber schön restauriert auf Bluray verfügbar.

    Es geht dabei um eine Reihe von Morden an kleinen Jungen in einer italienischen Kleinstadt. Die Polizei hat schnell einen Verdächtigen gefasst aber das Morden geht weiter, der wahre Mörder ist noch auf freiem Fuß. Ein Journalist und ein ehemaliger Star, die nach Drogenskandalen in ihren Heimatort zurück gekehrt ist, sind dem Geheimnis ebenfalls auf der Spur.

    Der Film zeigt uns eine ganze Reihe von möglichen Tätern, bei denen man sich ein Motiv denken könnte und führt uns mit Absicht auf falsche Fährten. Dabei sehen wir den Mörder teilweise aus der Ich-Perspektive, was noch mehr zum Miträtseln anregt.

    Das Werk ist gut gefilmt, toll gespielt und die Charaktere sind vielfältig und interessant. Typisch für einen so alten Film ist er etwas ruhiger inszeniert als heutige Horrorfilme oder Thriller, trotzdem ist er ziemlich kurzweilig. Spannend bleibt es auf jeden Fall bis zum Schluss. Auch an Splatter gibt es einiges zu begutachten, wenn auch nicht so ausschweifend wie in manch anderem Fulci. Allerdings ist schon die Thematik an sich ziemlich hart, immerhin geht es um Morde an Kindern.

    Einziger Kritikpunkt ist vielleicht die Musik. Größtenteils ist die Untermalung von Riz Ortolani stimmig und passend, dann kommt aber auf einmal ein italienischer Schlager der wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt gerade aktuell war, sich aber irgendwie nicht richtig einfügt. Aber das ist Geschmackssache und nur ein kleiner Mangel in einem tollen Film.

    Fazit: Klassiker der in jede Horrorfilmsammlung gehört. Ein sehr guter Giallo und einer von Fulcis besten Filmen!

    Filminfo:
    OT: Non si sevizia un paperino; Italien 1972; Regie: Lucio Fulci; Darsteller: Florinda Bolkan, Barbara Bouchet,
    Tomas Milian, …

    Die Rechte aller verwendeter Bilder (Filmplakate, Cover, Screenshots) liegen bei den jeweiligen Filmmachern/Publishern und werden von dieser Seite als Bildzitat verwendet um das Review zu untermauern.
    Bildquelle: https://www.imdb.com/title/tt0069019/mediaviewer/rm4177802496
    https://ssl.ofdb.de/film/3104,Don't-Torture-a-Duckling https://www.imdb.com/title/tt0069019/

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