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[Review] Green Room

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 83 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 3 Monate. This post has been viewed 83 times

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    FlediDon
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    green_room

    Link zum original Beitrag: [Review] Green Room

    Der Film „Green Room“ ist eine Art Backwood-Horror-Thriller der das Thema aber auf so interessante Weise variiert, dass er sehr frisch wirkt.

    Es geht darin um eine unbekannte Punkband die aus Geldnot einen Gig in einem zwielichtigen Club annimmt. Der Typ der ihnen den Auftritt besorgt, warnt sie noch etwas unklar: „Die Skinheads dort sind etwas rechts oder vielleicht auch mehr linksradikal. Redet am besten nicht über Politik.“ Aha. Etwas merkwürdig ist, dass sie das Angebot trotzdem annehmen. Spätestens im Club angekommen, hätten sie besser sofort wieder gehen sollen, als sie Hakenkreuze und White Power Aufkleber an den Wänden sehen. Sie ziehen aber ihren Gig durch und trotz dem sie auf der Bühne provozieren, werden sie in Ruhe gelassen. Als sie nach dem Auftritt gehen wollen, werden sie zufällig Zeuge eines Mordes. Nun können die Nazis sie natürlich nicht mehr gehen lassen und halten sie gefangen. Sie rufen den Anführer ihrer Gruppe (genial: Patrick „Jean-Luc Picard“ Stewart) um mit ihm weitere Schritte zu besprechen.

    Das tolle an diesem Thriller ist, neben Patrick Stewart, der harte Realismusgrad und die Unvorhersehbarkeit. Nahezu alles wirkt glaubwürdig, zum Beispiel werden die Nazis nicht einfach nur als abgrundtief böse dargestellt, sondern als Menschen mit all ihren Fehlern. Die einen sind dumme Mitläufer, die anderen aggressive Schläger, wieder andere überlegen auszusteigen. Nur der Boss von ihnen, der ist wirklich böse.

    Auf der anderen Seite ist der Film leider lange nicht so spannend, wie er sein könnte und verschenkt damit etwas Potential. Er erinnert zwar von der Art her an Filme wie „Eden Lake“, doch im Gegensatz zu diesem wird die Spannungsschraube nicht kontinuierlich angezogen, sondern der Film dümpelt so ein bisschen vor sich hin. Mal werden die Protagonisten bedroht aber es passiert gar nichts, dann geht es ihnen fast an den Kragen, im nächsten Moment haben sie scheinbar die Oberhand oder ziehen sich in das Zimmer zurück aus dem sie gerade geflüchtet sind… man weiß nicht so richtig wo das ganze hinführen soll. Am Ende wird es dann aber doch spannend.

    Fazit: Innovativer und sehr gut umgesetzter Backwood-Thriller der allerdings spannender sein könnte. Kann man aber auf jeden Fall mal gesehen haben!

    Filminfo:
    OT: Green Room; USA 2015; Regie: Jeremy Saulnier; Darsteller: Patrick Stewart, Imogen Poots, Alia Shawkat, Anton Yelchin, …

    Die Rechte aller verwendeter Bilder (Filmplakate, Cover, Screenshots) liegen bei den jeweiligen Filmmachern/Publishern und werden von dieser Seite als Bildzitat verwendet um das Review zu untermauern.
    Bildquelle: https://www.imdb.com/title/tt4062536/mediaviewer/rm3621840128

    https://ssl.ofdb.de/film/278617,Green-Room https://www.imdb.com/title/tt4062536/

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