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[Review] Hounds of Love

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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. This post has been viewed 74 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 1 Monat, 1 Woche. This post has been viewed 74 times

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  • #1766

    mdbnase
    Teilnehmer

     

    AUS  2016

    Regie: Ben Young
    Darsteller: Emma Booth, Ashleigh Cummings, Stephen Curry, Susie Porter, Damian de Montemas, Harrison Gilbertson
    Länge: ca. 108 Min.

    Inhalt: Teenager Vicky gerät in die Fänge des Ehepaars White, das gerne junge Mädchen quält und tötet. Soweit so gut – oder auch nicht.

    Meinung: Was uns Regiedebütant Ben Young hier bietet ist allerdings kein weiterer Tortureporn, sondern ein Abbild des realen Grauens. Realismus ist das, was diesen Film, der in der OFDB lediglich als „Krimi“ ausgewiesen wird, auch ausmacht und was einem den wirklich Schlag in die Magengrube versetzt. Alles was dem Zuschauer hier  zugemutet wird, kann genauso in der realen Welt passieren (und ist es sicher auch schon) und das macht den Schrecken dieses wirklich fiesen, fesselnden Thrillers aus. Ein sadistischer Loser, eine von ihm abhängige Frau, ein argloser aber trotziger Teenager, sich sorgende Eltern, Polizisten die nur nach Vorschrift handeln. All dies mündet in dem, was keiner jemals erleben will, man aber sicher schon mal in der Boulevardpresse gelesen hat. Der Film konfrontiert den Zuschauer mit genau diesen Ängsten und auch dem was passiert, vor dem man seine Kinder immer gewarnt hat und was man erhofft, dass es einen niemals selbst betrifft.

    Aber nicht nur das Inhaltliche überzeugt, sondern auch die Inszenierung. Zudem sind alle Charaktere glaubwürdig und das intensive Spiel der Darsteller lässt einen nicht nur erschaudern, sondern weckt auch viele Emotionen. Dadurch, dass die Gewalt meist hinter verschlossenen Türen statt findet bietet der Film zudem viel Spielraum für das eigene Kopfkino, dem man unweigerlich ausgesetzt wird und das ziemlich nervenaufreibend sein kann, wobei die musikalisch Untermalung das zu sehende zusätzlich intensiviert.

    Fazit:  Ein Film, der einem wirklich an die Nieren gehen kann, wenn man sich denn darauf einlässt. (8,5/10)

    #1776

    FlediDon
    Keymaster

    Klingt sehr krass, fast schon zu krass. Ich weiß gar nicht ob ich den kucken wollen würde…

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