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[Review] Mai-chan’s Daily Life: The Movie

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 61 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 2 Monate, 1 Woche. This post has been viewed 61 times

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    FlediDon
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    Mai-chan_1

    Link zum original Beitrag: [Review] Mai-chan’s Daily Life: The Movie

    OT: Mai-chan no nichijô; Japan 2015; Regie: Sado Satô; Darsteller: An Koshi, Miyako Akane, Soako Roman, Shôgo Maruyama

    Mai hat es gut. Sie darf als Hausmädchen in einem luxuriösen Anwesen arbeiten, in einem schicken Maid-Kostüm das Haus putzen, sie darf sogar in Anwesenheit des Hausherren ihre Milch schlecken. Falls sie dabei etwas verkleckert, wird ihr auch mal zur Bestrafung ein Finger abgehackt. Aber macht ja nichts, wächst ja wieder nach!
    Als Miyako als zusätzliches Hausmädchen eingestellt wird, ist sie zunächst über die Machenschaften im Haus schockiert. Doch dann entdeckt sie Gefühle für Mai. Oder ist sie doch nur von ihren besonderen Eigenschaften angetan?

    Die Manga Realverfilmung „Mai-chan’s Daily Life: The Movie“ gehört zum Genre der sogenannten Ero guro nansensu, wie uns das sehr informative Booklet der Midori Impuls Veröffentlichung verrät. Das steht für erotisch und grotesker Unsinn und verbindet Quasi Erotik und Splatter zu obskuren Geschichten.

    Der erotische Aspekt beschränkt sich bei diesem Film auf Sado Maso Szenen und ein bisschen nackte Haut, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der grafischen Gewalt. Diese steigert sich ganz langsam vom erwähnten abgetrennten Finger, über unappetitliche Augapfelentfernungen und dergleichen und mündet schließlich im ultra krassen Finale. Dieses ist eine dermaßen exzessive Mischung aus einer quasi Sexszene und abstruser Gewalt, dass es einem beim Zuschauen fast den Magen umdreht. Sehr schön!

    Vom „Sick“ Faktor her würde der Film gut in die Guinea Pig Reihe passen, bis auf dass bei Mai Chan ein schwarzhumoriger Unterton herrscht. Das ganze ist so übertrieben und unrealistisch dass es schon fast lustig wäre, wenn es nicht so krass wäre. Dazu ist der Film – wie die Guinea Pig Reihe – mit ca. einer Stunde relativ kurz und dazu ziemlich billig gemacht. Die Schauspielerinnen gehen in Ordnung und sehen sehr gut aus, glänzen aber nicht durch ihre darstellerischen Leistungen. Bemerkenswert ist noch die klassische Musikuntermalung, die in Zusammenhang mit den brutalen Bildern eine sehr eindringliche Atmosphäre erzeugt. Die morbide Atmosphäre, die gewollte Provokation und die bis ins unermessliche gesteigerte Splatterorgie ist es, die diesen Film und die Faszination an solchen Werken ausmacht.

    Fazit: Wer auf Japan-Sickos in der Art der Guinea Pig Filme steht oder gerne mal seine Grenzen des filmisch ertragbaren austestet, ist hier genau an der richtigen Adresse!

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