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[Review] Memory of the Dead

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 49 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 1 Monat, 1 Woche. This post has been viewed 49 times

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    FlediDon
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    Memory_of_the_Dead

    Link zum original Beitrag: [Review] Memory of the Dead

    Alicia ist über den plötzlichen Tod ihres Ehemannes bestürzt und lädt die engsten Freunde ihres verstorbenen Gatten zu einer Trauerfeier in ein abgelegenes Haus ein. Was die Gäste nicht wissen: Alicia plant ein Ritual zu dem sie die Freunde braucht und bringt damit alle in Gefahr. Schon bald werden Geister heraufbeschworen die den Freunden Alpträume bescheren und sie mit in die Hölle ziehen wollen…

    Wir haben es hier mit einem übersinnlichen Horrorfilm zu tun der mit seinen Geistern, Alptraumsequenzen, Ritualen und seinem Schauplatz in einer verlassenen Hütte teilweise an Friedhof der Kuscheltiere, Tanz der Teufel und Horsehead erinnert. Gleichzeitig bietet der Film genug Eigenständigkeit um nicht als bloße Hommage angesehen zu werden.

    Nachteil am Film ist, dass er doch wirklich sehr undurchsichtig aufgebaut ist. Nach der Eröffnung des Films folgt eine Alptraumsequenz nach der anderen. Diese sind zwar sehr gut inszeniert: atmosphärisch in grünes und rotes Licht getaucht erinnern sie an Argento, sie sind mit blutigen Splattereffekten versehen und sehr gruselig. Aber man weiß halt nicht so richtig was das alles soll und wo es hinführt und darunter leidet die Spannung ein bisschen. Das gleiche Problem hat auch der ansonsten sehr gute Film Horsehead. Erst am Ende dann wird die ganze Sache aufgelöst und das wirklich überraschend und schlüssig.

    Bis auf den genannten Kritikpunkt dass der Film in der Mitte ein bisschen den roten Faden verliert, kann man kaum etwas bemängeln. Im Gegenteil: die Schauspieler spielen überzeugend, audio-visuell ist der Film stilsicher inszeniert, die Story ist am Ende dann gut durchdacht und die kreativen Splattereffekte erfreuen das Auge. Der ganze Film wirkt schön Oldschool und erinnert im positiven Sinne an ein paar Klassiker die ich oben schon erwähnt habe.

    Der Film lief beim Obscura Filmfest 2016 und ist auch von Extreme im Mediabook auf DVD mit deutscher Synchro erschienen. Ich weiß zwar nicht wie gut die Synchro ist aber für den Fall, dass es wieder eine billig-Synchro ist, gibt es zum spanischen Originalton der sich auf der DVD befindet leider KEINE Untertitel. Da ist man mit der Bluray aus den USA vielleicht besser beraten, dort gibt es den spanischen Ton mit englischen Untertiteln.

    Fazit: Nicht perfekter aber sehr guter Horrorfilm mit viel Grusel, Splatter und einer durchdachten Story!

    Filminfo:
    OT: La Memoria del muerto; Argentinien 2011; Regie: Valentín Javier Diment; Darsteller: Horacio Acosta, Raquel Albéniz, Jimena Anganuzzi, Lola Berthet, …

    Die Rechte aller verwendeter Bilder (Filmplakate, Cover, Screenshots) liegen bei den jeweiligen Filmmachern/Publishern und werden von dieser Seite als Bildzitat verwendet um das Review zu untermauern.
    ofdb imdb

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