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[Review] Millennium Actress

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 102 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 4 Monate. This post has been viewed 102 times

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    FlediDon
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    millennium_actress

    Link zum original Beitrag: [Review] Millennium Actress

    OT: Sennen joyû; Japan 2001; Regie: Satoshi Kon

    Satoshi Kons zweiter Film ist inhaltlich ganz anders als sein Erstlingsmeisterwerk „Perfect Blue“, vom Stil her ist er aber ein 100%iger Kon Film. Es ist kein Psychothriller, statt dessen könnte man den Film als Abenteuer oder Historienfilm bezeichnen. Ein bisschen wie in Forest Gump erlebt der Zuschauer eine Reise durch die Geschichte (hier eben durch die japanische) die anhand der Erlebnisse der Hauptfigur erzählt wird.

    Die Hauptfigur ist die Schauspielerin Chiyoko Fujiwara. Der Journalist Genya Tachibana und sein Kameramann besuchen die inzwischen alte Frau um einen Bericht über ihr Leben als Schauspielstar zu drehen. Genya überreicht ihr dabei einen Schlüssel der Erinnerungen in der Frau hervorruft. Den Schlüssel hatte sie als junge Frau von ihrem Geliebten bekommen, kurz bevor dieser Verschwand. Daraufhin ist sie Schauspielerin geworden, kam für die verschiedenen Rollen in ganz Japan herum und suchte immer nach ihrem Geliebten.

    Das ganze klingt vielleicht schnulziger als es ist. Die Suche ist nur der Aufhänger für die Stationen in Chiyokos Leben die der Zuschauer hier erlebt. In Form von Erinnerungen an ihre Erlebnisse und an ihre Filmrollen erlebt man eine aufregende Reise durch die japanische Geschichte von 1930 bis in die 1970er. Der Journalist und Kameramann werden in die Erzählungen mit hinein gerissen und tauchen darin als Statisten auf. Ähnlich wie bei Perfect Blue verschwimmen dabei die Grenzen zwischen Realität und fiktiven Filmszenen. Der Zuschauer wird an der Nase herum geführt und muss sich stark konzentrieren um zu erfassen ob es sich bei dem gerade gezeigten um eine Szene aus einem Film der Schauspielerin, ein wahres Erlebnis oder nur Einbildung handelt.

    Der Film ist dabei nicht nur eine Aneinanderreihung von (fiktiven) historischen Szenen sondern die Geschichte um den Schlüssel und die Suche nach ihrem Geliebten durchziehen den Film. Das ist durchaus ganz interessant und halbwegs spannend aber natürlich kein Vergleich zu einem Thriller. Der Film ist aber durch seine ganze Machart, die wie oben erwähnt die gleiche ist wie bei Perfect Blue, und auch durch wieder großartige Musik, dennoch sehr aufregend.

    Fazit: Ein besonderer Film der sich auf jeden Fall lohnt wenn man andere Filme von Satoshi Kon mag, sich etwas für die japanische Kultur und Geschichte interessiert oder einfach nur einen gut gemachten Anime schauen will.

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