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Tomie: Forbidden Fruit

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    FlediDon
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    OT: Tomie: Saishuu-shô – kindan no kajitsu; Japan 2002; Regie: Shun Nakahara; Darsteller: Nozomi Andô, Aoi Miyazaki, Kunimura Jun, …

    Japanische Horrorfilme sind im Westen seit einigen Jahren vor allem durch US Remakes bekannt und beliebt geworden. Die bekanntesten Vertreter sind „Ring“ und „Ju-On The Grudge“. Auch wenn ich es nicht schön finde dass Remakes von Filmen die gerade ein mal ein paar Jahre alt sind gemacht werden, nur weil die US Bürger keine japanischen Schauspieler sehen wollen (oder die Studios das zumindest glauben), hat das doch etwas gutes: der Markt für japanische Horrorfilme wurde geöffnet und beschert uns immer wieder neue Filme. Mal Gute, mal weniger Gute.

    Um es gleich vorweg zu nehmen: „Tomie: Forbidden Fruit“ gehört zu den sehr guten Vertretern! Und ein US Remake gibt es auch noch nicht 😉

    Nachdem ich bei einer Shopping-Tour den Film aufgrund des hübschen Covers und eines günstigen Preises erworben habe, habe ich zu Hause bei einer kurzen Internetrecherche festgestellt dass dies Teil 5 der „Tomie“ Reihe ist, die auf einem Manga von Junji Ito basiert. Da die Filme aber mehr oder weniger eigenständig sind, habe ich mich entschlossen ihn einfach mal anzusehen, auch wenn ich normalerweise mit dem ersten Teil einer Reihe anfangen würde.

    Möglicherweise versteht man das ganze besser wenn man die vorherigen Teile kennt. Ein wenig verwirrend ist die Geschichte schon: eine Schülerin die von ihren Mitschülern nur gemobbt wird und keine Freunde hat, lernt eines Tages ein geheimnisvolles Mädchen kennen, dass sich für ihre Sorgen interessiert und sich mir ihr abgibt. Merkwürdigerweise haben sie beide den selben Vornamen: Tomie. Ihr Vater lernt die geheimnisvolle Freundin kennen und sieht in ihr seine Jugendliebe. Wobei das eigentlich nicht sein kann, denn die ist vor 25 Jahren gestorben. Jedenfalls beginnt die geheimnisvolle Tomie mit Vater und Tochter eine Affäre und hetzt beide gegeneinander auf. Erotik, Intrigen, Gewalt und Mord sind die Folgen…

    Anders als die oben genannten „Ring“ und „Ju-On“ setzt Tomie nicht auf Geistermädchen mit weißen Gesichtern und auch nicht auf Schockmomente bzw. Erschrecker. Die Katze bleibt im Schrank und unterm Tisch sitzt auch kein kleiner Junge. Vielmehr wird der Film von einer mysteriösen, gruseligen Grundstimmung beherrscht. Die rührt vor allem daher dass man nie so recht weiß was Tomie eigentlich ist. Ist sie ein Fantasiegebilde? Ist sie ein Geist? Oder einfach nur eine Psychopathin? Zwischendurch wird der Film auch mal ein wenig seltsam, wenn aus einem abgetrennten Kopf ein neuer Körper wächst, aber ich will hier nicht zuviel verraten. Wer mit japanischen Horrorfilmen etwas anfangen kann, sollte sich auf jeden Fall diesen besonderen Vertreter ansehen. Ich werde mir nach und nach auch die anderen Teile besorgen und hoffe dass die genau so gut sind.

    Noch ein Wort zur deutschen Synchro. Wer schon öfters mal japanische Filme angesehen hat (einige sind ja nur mit Untertiteln erhältlich), weiß wie japanische Schulmädchen klingen. Die deutschen Stimmen klingen wie erwachsene, deutlich ältere Frauen, deswegen rate ich unbedingt den Film auf japanisch mit dt. Untertiteln zu schauen!

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