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Tomie

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    OT: Tomie; Japan 1999; Regie: Ataru Oikawa; Darsteller: Miho Kanno, Mami Nakamura, Yoriko Dôguchi, Tomorowo Taguchi, Kôta Kusano

    Nachdem ich durch Zufall auf den fünften Teil der japanischen Horrorfilmreihe „Tomie“ gestoßen bin (siehe [url=’https://ittenbach-fans.de/4861-tomie-forbidden-fruit.html‘%5DReview%5B/url%5D) und mir dieser ziemlich gut gefallen hat, mich aber auch einige Sachen etwas verwirrt haben, habe ich mir den ersten Teil besorgt und möchte den nun hier vorstellen. Die Filme sind in sich abgeschlossen, man muss sie nicht in ihrer chronologischen Reihenfolge schauen, aber es empfiehlt sich schon mit diesem ersten Teil zu beginnen damit man das Grundschema der Reihe besser versteht.

    Die Tomie Reihe basiert auf den Mangas von Junji Ito der auch die Vorlage zum Film „Uzumaki“ gemacht hat.

    Zur Handlung: seit einem Unfall hat Tsukiko merkwürdige Träume. Bei ihren Therapiesitzungen erwähnt sie unter Hypnose immer wieder den Namen Tomie. Dieser Name taucht auch immer wieder in Zusammenhang mit verschiedenen Verbrechen auf. Eines Tages lernt sie sogar ein Mädchen namens Tomie kennen. Hat diese etwas mit den ungeklärten Verbrechen zu tun? Die verschiedenen Handlungsstränge sind zunächst etwas verwirrend, hat man sich aber einmal reingefuchst ist die Story durchaus spannend. Das Titel gebende Dämonenmädchen Tomie stellt dabei eine Art japanischen Sukkubus dar. Sie verführt Leute um Zwietracht und Eifersucht zu säen was meist in Mord und Totschlag resultiert.

    Obwohl der Film die typischen Elemente moderner japanischer Horrorfilme enthält, setzt er diese nur sparsam ein. Schockeffekte gibt es kaum, vielmehr setzt der Film auf eine sich sehr langsam aufbauende bedrohliche Atmosphäre. Im Verlauf des Films scheinen alle Personen unter dem Einfluss von Tomie langsam durchzudrehen. Der Film bleibt bis zum Ende spannend was auch daran liegt das man das Gesicht von Tomie erst am Ende richtig zu sehen bekommt.

    Fazit: Für Fans von japanischen Horrorfilmen á la Ring und Yu-On zu empfehlen, wenn sie sich damit arrangieren können das es auch mal ein bisschen ruhiger zu geht.

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