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[Festival] Free Independent Fright Night 2021 // 29. und 30.05.

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  • #6183
    FlediDon
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    #6211
    FlediDon
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    [Review] Ancestor

    Regie: Robert Berg; USA 2018; Länge: 16 Minuten; Darsteller: Sarah French, Natalie de Rosa, Charlie Padgett, …

    Handlung: Eine Frau bekommt ein geheimnisvolles Paket geschickt. In diesem befindet sich ein Amulett das einer Vorfahrin gehört haben soll, die angeblich eine Hexe war und 1913 verschwunden ist. Solche Amulette sollte man natürlich besser nicht anlegen…

    Die Story ist zwar nicht besonders kreativ oder spannend, aber technisch ist der Kurzfilm ziemlich gut umgesetzt. Gute Kameraführung, stimmige Musik, Schauspieler die ihre Sache sehr gut machen und ein paar optische Effekte die für einen kleinen Independent-Film recht professionell wirken. In einer Rückblickszene die 100 Jahre zuvor spielt ist die Optik mit dem glasklaren HD Bild schon wieder zu gut, hier hätte vergrieseltes s/w besser gewirkt.

    Insgesamt ein ordentlicher Kurzfilm, kann man mal gesehen haben.

    #6212
    FlediDon
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    [Review] Blinder Himmel

    *Finalist „Best Film“*
    Regie: Markus Baumeister; Deutschland 2020; Länge: 29 Minuten; Darsteller: Lea Knoff, Torben Neupert, Stefan Selno, …

    Handlung: Eine junge Frau hatte eine schweren Autounfall vor einem Jahr. Seit dem plagt sie eine Phobie vorm Autofahren, außerdem sieht sie immer öfter eine unheimliche Gestalt am Himmel schweben. Einbildung oder hängt das mit dem Unfall zusammen?

    Dieser Kurzfilm ist einer meiner Favoriten! Sehr gute Schauspieler und eine kreative Story die man so noch nicht gesehen hat. Optisch sieht der Film toll aus, richtig professionell. Die Musikuntermalung ist atmosphärisch, gruselig und außergewöhnlich. Der Film ist ziemlich unheimlich und verbindet gekonnt das reale Trauma der Hauptfigur mit Horrorelementen.

    Lasst euch diesen großartigen und unheimlichen Kurzfilm nicht entgehen!

    #6213
    FlediDon
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    [Review] Casulos (Cocoons of outer space)

    Regie: Joel Caetano; Brasilien 2017; Länge: 13 Minuten; Darsteller: Mariana Zani, Joel Caetano

    Handung: Eine Frau sitzt vor der Glotze und will nur gemütlich kiffen und stricken als im Fernsehen Berichte von einer Bedrohung durch Kometen verbreitet werden. Bei ihrem Haus taucht ein kleines Alien auf, das sie angreift. Kann sie sich zu wehr setzen?

    Sehr witziger und blutiger Party-Splatter-Film mit abstruser Geschichte, Anspielungen an „Braindead“ und einem schleimigen, kleinen, hässlichen Aliending, das wundervoll Stop-Motion animiert ist.

    Ein trashig-gelungener Spaß! Unbedingt ansehen!

    #6214
    FlediDon
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    [Review] Dead Celebreties

    Regie: Michael Fausti; UK 2018; Länge: 11 Minuten; Darsteller: Michael Fausti, Lou Nosbod, Mathew Bayliss, …

    Handlung: Ein Psychopath hat herausgefunden wie man berühmt werden kann. Das Geheimnis hängt mit Elvis Presley, Jim Morrison und anderen toten Berühmtheiten zusammen.

    Ganz witzig und ganz gut gemacht, aber inhaltlich eher belanglos. Konnte mich nicht richtig begeistern.

    #6215
    FlediDon
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    Dirty Dirty (肮脏东西)

    *Finalist „Best Film“*
    Regie: Vesyee; Malaysia 2020; Länge: 12 Minuten; Darsteller: Alana Sin, Yuan Qi, Winky Low, …

    Handlung: Der Kurzfilm handelt von einer Mutter die ihrer kleinen Tochter verbietet das Haus zu verlassen, da sie Angst um sie hat. Die Tochter freundet sich derweil mit einem Geist an, da sie ja sonst keine Freunde hat. Was es mit dem Geist und der panischen Angst der Mutter auf sich hat, wird in diesem spannenden und ergreifenden Werk erzählt.

    Mein Favorit! Die Geschichte ist kreativ, die Schauspieler sehr gut (Mutter und Tochter Alana Sin und Yuan Qi sind auch für „Best Actor“ bei den Free Independent Fright Nights nominiert), der Film ist spannend, bietet unheimliche Elemente und überraschende Wendungen. Insbesondere wenn man selbst Kinder hat, kann einem der Film schon sehr nahe gehen. Eigentlich kann man wie bei „Blinder Himmel“ nahezu alles positiv erwähnen, nur das „Dirty Dirty“ aus meiner Sicht noch in allem ein Tick besser ist. Zum Beispiel die Optik: die sehr einfache Behausung der beiden wird in bunten Farben dargestellt und wirkt dadurch irgendwie Märchenhaft.

    Großartig!

    Noch ein Tipp: vom gleichen Regisseur gibt’s auch bei Youtube den ebenfalls sehr gelungenen Kurzfilm „Lockdown 28“ aus dem letzten Jahr:
    https://www.youtube.com/watch?v=1Prm8b2uT9w&t=134s

    #6216
    FlediDon
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    [Review] Du sang dans le pop corn (Bloody Popcorn)

    Regie: Arno Pluquet; Belgien 2020; Länge: 117 Minuten; Darsteller: Daphnis Olivier Boelens, Marie Depret, Michel Angély, …

    Handlung: Ein Killer mit Schweinemaske geht um und tötet hauptsächlich junge Frauen auf bestialische Weise. Der Killer arbeitet mit zwei Leuten zusammen: einer Frau die das Menschenfleisch isst, und einem Mann der das Blut trinkt um immun gegen ein Virus zu sein…

    … was wie ein Slasher klngt, ist mehr ein Drama. Neben den oben genannten Figuren gibt es noch zahlreiche weitere, die in Nebenhandlungen endlose Dialoge von sich geben, die nicht allzuviel mit der Story zu tun haben. Das ganze ist sehr künstlerisch und außergewöhnlich umgesetzt. Der Film ist größtenteils schwarz/weiß, während Rückblicke in Farbe gezeigt werden. Neben recht harten Mordszenen zu düsterer Musik gibt es immer wieder absurde Szenen die wohl witzig gemeint sind und die wie aus einem Helge Schneider-Film wirken. Nichts gegen Helge Schneider, ich liebe seine Filme, aber irgendwie passt der Humor nicht so richtig zum düsteren Rest des Films. Der Film geht fast 2 Stunden und fühlt sich doch ganz schön in die Länge gezogen an. Es gibt aber bestimmt auch Leute die den außergewöhnlichen Kunststil des Films mögen.

    Kreativ, außergewöhnlich und gut geschauspielert, aber auf jeden Fall Geschmackssache!

    #6217
    FlediDon
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    [Review] Eye

    Regie: Mel Cartagena; USA 2020; Länge: 8 Minuten; Darsteller: Chakreya Yeth, Jay Corso

    Eine junge Frau erwacht in ihrem Bett und bekommt einen Anruf von ihrem Arzt, dass sie nun, 14 Tage nach ihrer Operation, den Verband von ihren Augen abnehmen kann. Doch sie beginnt merkwürdige Dinge zu sehen und etwas scheint sie zu bedrohen…

    In der Wohnung der Frau sieht man ein Poster von Dario Argentos Film „Vier Fliegen auf grauem Samt“. Man kann den ganzen Kurzfilm als Anspielung oder Weiterentwicklung der Idee dieses Films sehen: in Argentos Film konnte man auf den Augen eine Leiche das letzte Bild sehen, dass der Mensch vor seinem Tot sah. Die Frau in „Eye“ sieht plötzlich nach einer Auge OP (Augentransplantation?) unheimliche Dinge…

    Das ganze ist relativ gut umgesetzt, teilweise ziemlich unheimlich. Der Film sieht nicht so besonders professionell aus, die Hauptdarstellerin ist aber toll.

    Sehr gelungen!

    #6218
    FlediDon
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    [Review] Freak

    Regie: Lucky Cerruti; USA 2020; Länge 52 Min.; Darsteller: Sasha Van Cott, Hunter Wilson, Dorran Boucher, …

    Handlung: Ein paar Teenager fahren zum Zelten in den Wald. Dort lauert etwas, dass sie der Reihe nach umbringt…

    Der Film ist ein typischer Slasher im Stil eines „Freitag der 13.“, bei der Story gibt es keine Überrschungen. Das besondere am Film ist das Monster das im Wald lauert, der titelgenbende Freak. Dieses besonders hässliche Exemplar eines missgebildeten Ungetüms muss man gesehen haben! Es wirkt zwar eher lächerlich, erinnert aber an liebevoll handgemachte Monster aus älteren B-Horrorfilmen und sieht aus wie das uneheliche Kind von E.T. und dem Host von Geschichten aus der Gruft.

    Der Film ist zwar deutlich sichtbar ein billiger Amateur/Independentfilm, in dieser Kategorie aber einer der besseren und richtig ordentlich gemacht. Die Schauspieler sind okay, der Film sieht gut aus und ist auch in dunklen Szenen gut ausgeleuchtet. Musik und Geräuschkulisse sind sehr effektvoll eingesetzt, so kommt teilweise richtig gruselige Horroratmosphäre auf. Auch durch die knappe Laufzeit von 50 Minuten kommt keine Langeweile auf.

    Sehr cool, Empfehlung!

    Übrigens, wer den Film bei den „Free Independent Fright Nights“ verpasst hat, kann ihn hier auf DVD erwerben oder kostenpflichtig streamen: https://www.deadvisionproductions.com

    #6219
    FlediDon
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    [Review] Grief Monster

    Regie: Wade Patterson; USA 2020; Länge: 9 Min.; Darsteller: Jake Milton

    Handlung: Ein Mann kehrt in sein Haus zurück nach dem seine Mutter gestorben ist. Dort trifft er auf Dämonen aus der Vergangenheit.

    Der Film wird ohne gesprochene Worte erzählt. Über die Vergangenheit des Mannes erfährt man anhand von Bildern die er als Kind gemalt hat. So wird einem nach und nach klar, was es mit den Dämonen auf sich hat. Das Ganze ist sehr atmophärisch, geheimnisvoll und spannend inszniert und durch die ungewöhnliche Erzählweise sehr eigenständig.

    Ein kreativer und gut gemachter Horrorkurzfilm den man gesehen haben sollte!

    #6220
    FlediDon
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    [Review] It came from the Stars

    Regie: Dmitry Chmelyov; Russland 2020; Länge: 8 Minuten; Darsteller: Dmitry Chmelyov, Grigory Starostin

    Der Film basiert auf einer Story von Robert Bloch (Autor des Romans „Psycho“, Vorlage des Films von Alfred Hitchcock), und handelt von zwei Freunden, die von einem unsichtbaren Vampir aus dem Weltall bedroht werden.

    Der Kurzfilm ist als Hommage an ganz alte S/W Horrorfilme bzw. Stummfilme gemacht (auch wenn dieser hier nicht stumm ist). Durch hohen Kontrast, einzelne farbige Sachen, manchmal eingefärbtes (viragiertes) Bild wird eine einzigartige „Retro“ Optik erzeugt. Inhaltlich wirkt der Film aber mehr wie eine Parodie, hauptsächlich durch das übertriebene Schauspiel. Der Film ist dadurch kaum gruselig oder spannend aber durchaus witzig, unterhaltsam und (vor allem optisch) gut gemacht!

    #6224
    FlediDon
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    [Review] It´s coming

    Regie: Marco Coppola; Italien 2019; Länge: 14 Minuten; Darsteller: Roberta Lionetti, Mattia Grazioli, …

    Handlung: Eine junge Frau geht nach dem Rummel allein nach Hause. In ihre Wohnung scheint sie etwas verfolgt zu haben…

    Es handelt sich bei diesem Kurzfilm um einen sehr gut gemachten Home-Invasion-Film. Er ist atmosphärisch, spannend, düster und ziemlich krass bzw. schonunglos realistisch. Schade ist nur, das der Film so schnell vor bei ist. Ich hätte gerne noch gesehen, wie der Angreifer zur Rechenschaft gezogen wird. Aber so ist es wohl leider realistischer und damit hinterlässt der Film ein sehr flaues Gefühl im Magen.

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