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Night Circus (Kurzfilm) [WoF 2017]

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 685 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 2 Jahre, 6 Monate. This post has been viewed 685 times

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    FlediDon
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    OT: The Night Circus; Dänemark 2016; Regie: Eskild Krogh; Darsteller: Kim Sønderholm, Eske Skafsgaard Hjorth, Camilla Fynbo, …

    Der Kurzfilm „Night Circus“ von Eskild Krogh, erinnert nicht zufällig an den Kurzfilm „Lucid“ der im letzten Jahr auf dem Weekend of Fear schon begeistern konnte. Dort war er nämlich Kamermann, außerdem ist Kim Sønderholm in beiden Filmen der Hauptdarsteller. Eskild Krogh scheint jedenfalls bei „Lucid“ viel gelernt zu haben, denn sein „Night Circus“ ist ebenso ein beeindruckendes aber schwer zugängliches Stück Kunst.

    Es geht darin um die Firma Night Circus, eine Art inoffizielle Leichenbeseitigungstruppe. Zwei Männer dieser Firma gehen ihrer täglichen Arbeit nach, als eines Tages etwas sehr ungewöhnliches passiert…

    Eine Handlung ist vorhanden, allerdings ist diese minimal, der Fokus liegt mehr auf den gezeigten Bildern und transportierten Stimmungen. Und von dieser Seite her ist der Kurzfilm geradezu meisterhaft inszeniert. Die beiden Hauptdarsteller Kim Sønderholm und Eske Skafsgaard Hjorth spielen überzeugend, man spürt genau ihre Stimmung in der jeweiligen Situation, egal ob sie gerade gelangweilt ihrer ungewöhnlichen aber routinierten Tätigkeit nachgehen oder von bösen Überraschungen heimgesucht werden. Die Kameraarbeit ist grandios und fängt die Szenen zum Beispiel in stimmungsvoller Zeitlupe ein, wenn es denn gerade passt. Die Musik tut ihr übriges um eine düstere und außergewöhnliche Atmosphäre zu erschaffen.

    Audiovisuell ist der Film ein Hochgenuss. Das Problem ist eben dass die Handlung nur schwer verständlich und außerdem auch noch offen gehalten ist. Man wird nach dem ersten ansehen des Films eigentlich nur denken „Hä, was war das denn jetzt?“. Das ist sicherlich vom Regisseur so beabsichtigt aber dennoch irgendwie unbefriedigend. Es lohnt sich aber auf jeden Fall diesen Film (am besten mehrmals) anzusehen!

    Fazit: Audiovisuell toll inszenierter aber schwer verständlicher Kunstfilm.

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