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Parasites [WoF 2017]

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. This post has been viewed 491 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 2 Jahre, 2 Monate. This post has been viewed 491 times

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    FlediDon
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    OT: Parasites; USA 2016; Regie: Chad Ferrin; Darsteller: Robert Miano, Sean Samuels, Silvia Spross, Robert Rhine, …

    Parasites von Chad Ferrin, dem Regisseur von „The Chair“ (siehe Review), könnte man als eine Art Backwood Slasher beschreiben, nur dass er nicht irgendwo im Hinterland spielt, sondern in einer Großstadt. In dieser fahren drei Freunde mit dem Auto nach Hause, der eine schlägt vor eine Abkürzung zu nehmen. So fahren sie durch die Slums, sind schon etwas beunruhigt, als plötzlich ihr Reifen platzt. Als sie feststellen dass das kein Zufall war, sondern ein Nagelbrett das auf der Straße platziert wurde, sind sie auch schon von einer Gruppe Obdachloser umzingelt, die sie ausrauben wollen. Als die drei Freunde zu flüchten versuchen, werden zwei von ihnen, mehr oder weniger aus versehen, von den Obdachlosen getötet. Der dritte kann flüchten, wird aber gnadenlos verfolgt. Auf seiner Flucht gerät er noch an weitere zwielichtige Gestalten.

    Dass in diesem Film ausgerechnet Obdachlose, die ja eigentlich bemitleidenswert sind, als die Bösen herhalten müssen, wirkt etwas befremdlich, ebenso wie der Titel des Films (übersetzt: Parasiten), der vermutlich auch auf die „Penner“ bezogen ist. Vielleicht soll es aber auch nur die abwertende Meinung der Gesellschaft widerspiegeln. Außerdem geht die ganze Gewalt eigentlich nur von dem Anführer aus, die restlichen Obdachlosen äußern bedenken, lassen sich aber letztendlich durch die Gruppendynamik zu den Taten verleiten.

    Der Film ist ein spannender und ziemlich brutaler Thriller und wirkt durch das eher ungewöhnliche Setting und die Obdachlosen als Bösewichte sehr unverbraucht. Mal was anderes, im wahrsten Sinne des Wortes. Ein ganz großer Pluspunkt ist noch das Ende. Ich verrate natürlich keine Details aber es ist so böse und zynisch, das hätte man echt nicht erwartet. Traurigerweise könnte so etwas aber genau so in den USA passieren. Dass der Film auf wahren Begebenheiten beruhen soll, ist schon beunruhigend.

    Handwerklich ist der Film überzeugend gemacht, genau wie auch schon „The Chair“ vom gleichen Regisseur. Inhaltlich ist er sehr interessant und auch durchaus spannend, so richtig vom Hocker reißen konnte er mich aber nicht. Man kann ihn aber auf jeden Fall mal gesehen haben.

    Fazit: Spannender Horror-Thriller im unverbrauchten Setting. Kann man sich auf jeden Fall mal ansehen.

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