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[Review] Holidays

OT: Holidays; USA 2016; Regie: Anthony Scott Burns, Matt Johnson, Kevin Kolsch, … ; Darsteller: Kevin Smith, Lorenza Izzo, Seth Green, …

Horroranthologien gibt es viele und gerade in den letzten Jahren erfreuten sie sich großer Beliebtheit, siehe „V/H/S“, „ABCs of Death“, „XX“ oder auch „German Angst“. Im Grunde sind es ja Sammlungen von Kurzfilmen, meist zu einem bestimmten Thema, manchmal (aber nicht zwangsläufig) von einer Rahmenhandlung zusammen gehalten. Wo einzelne Kurzfilme meist ein Schattendasein auf Festivals und in den Extras von DVDs fristen, ergeben sie als Episodenfilm einen „richtigen“ Spielfilm und bekommen so mehr Beachtung. Außerdem können gleich mehrere Regisseure in einem Werk zeigen was sie drauf haben. Für den Zuschauer bedeutet das schon mal Abwechslung und meist ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Holidays gehört auf jeden Fall zu den besseren Anthologien, jede der Episoden kann auf ihre Weise überzeugen. Wie der Titel schon verrät, ist das Thema hier Feiertage und so sehen wir Horrorepisoden zu verschiedenen Festlichkeiten.

Am Valentinstag schenkt eine Schülerin ihrem angebeteten Lehrer ein Herz, sie hat es dabei aber etwas zu wörtlich genommen. Zu Ostern lernen wir einen gruseligen Osterhasen kennen. Am St. Patrick’s Day wird eine Lehrerin schwanger, ihr Kind scheint aber nicht gerade ein normaler Mensch zu werden. Am Vatertag sucht eine nun erwachsene Frau nach ihrem Vater der verschwunden ist als sie ein Kind war, ihr aber Botschaften hinterließ. Am Muttertag wiederum gerät eine schwangere Frau in die Gewalt einer Sekte. An Halloween rächen sich ein paar Frauen an einem Typ der sie zwingt für Sex-Webcams zu arbeiten. An Weihnachten will ein Vater im letzten Moment eine VR-Brille als Geschenk besorgen. Er ahnt nicht dass diese Geheimnisse über ihre Nutzer verrät. Am Neujahrstag schließlich kommt es zu einem äußerst heftigen und blutigen Date.

Zwar sind die Episoden schon unterschiedlich gut aber das entscheidet letztendlich jeder Zuschauer für sich nach seinem persönlichen Geschmack. Allesamt sind sie sehr hochwertig gemacht, von tollen, größtenteils unbekannten Schauspielern gespielt und mit stimmungsvoller Musik unterlegt. Abwechslung ist natürlich gegeben und so sehen wir mal übersinnlichen Horror, mal realistischen Thriller, mal Mystery und mal schwarzen Humor. Aber immer ist das ganze mit düsterer und unheimlicher Horroratmosphäre überzeugend inszeniert.

Fazit: Eine der besten Horrorfilmanthologien und jedem Horrorfan zu empfehlen!

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