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[Review] Ballad in Blood (WoF 2018)

OT: Ballad in Blood; Italien 2016; Regie: Ruggero Deodato; Darsteller: Carlotta Morelli, Noemi Smorra, Roger Garth, Ernesto Mahieux, …

Mit „Ballad in Blood“ lief beim Weekend of Fear 2018 der neue Film des italienischen Regisseurs Rugero Deodate, der unter Horrorfans vor allem durch „Cannibal Holocaust“ berühmt und berüchtigt sein sollte.

Im Film geht es um die Studentin Elizabeth die in Italien für ihre Mutter ein Video dreht um ihr die Uni und ihre Freunde vorzustellen. Nach einer ausschweifenden Halloween Party, mit viel Drogen, Sex und sonstigen Perversitäten, wird Elizabeth von ihren Freunden tot in ihrer WG aufgefunden. Da sie sich nicht erinnern können was in der vergangenen Nacht passiert ist, melden sie die Tote nicht, sondern versuchen auf eigene Faust, unter anderem mit Hilfe des Videos, herauszufinden wer der Mörder ist.

Dabei haben die Freunde nichts aus der berauschten Party gelernt und nehmen den ganzen Film über massiv Drogen, was ihnen nicht gerade bei der Aufklärung des Mordrätsels hilft. Der Film weckt dadurch auch Erinnerungen an Drogen-Dramas wie „Trainspotting“. Trotzdem kommen sie dem Geheimnis nach und nach auf die Spur.

Die Story ist dabei sehr spannend und die Auflösung am Ende sehr überraschend und gelungen. Der Film kann aber besonders von der technischen Seite her glänzen. Er sieht einfach super aus, sehr professionell, wie ein guter Kinofilm und kein bisschen billig! Besonders auch die Schauspieler können sehr überzeugen und nicht zu vergessen die super Musikuntermalung von Claudio Simonetti (Goblin)! Gewürzt ist das ganze noch mit Spannung und ein bisschen Gore.

Leider haben technische Schwierigkeiten bei der Vorführung auf dem Weekend of Fear die Freude am Film getrübt: der Ton war unsynchron und lief immer mehr mit dem Bild auseinander. Gegen Ende des Films sah man beispielsweise wie sich eine Person erschreckt, erst fünf Sekunden später kam das passende Geräusch dazu. Damit ist jeder Schockeffekt natürlich verpufft. Trotzdem habe ich mir den Film komplett angesehen, fand ihn sehr gut und freue mich schon drauf ihn irgendwann mal im Heimkino nochmal richtig schauen zu können.

Fazit: Spannender Thriller mit kreativer Story, sehr professionell umgesetzt. Top!

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