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FlediDon

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  • als Antwort auf: [Festival] 3rd Free Indpendent Film Weekend // 15. – 17.10.2021 #6506
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    [Kurzreview] Unhappy

    Unhappy

    OT: Unhappy; Deutschland 2021; Regie: Thomas Goersch; Darsteller: Thomas Goersch

    Thomas Goersch, gleichzeitig Regisseur und Haupdarsteller dieses Films sowie Festivalleiter des „Free Independent Film Weekends“, spielt hier den fiktiven Schauspieler Marc Berger und hällt einen etwas 15 minütigen Monolag darüber, warum er unglücklich ist.
    Größtenteils sind die Schilderungen aus dem Leben des Schauspielers vermutlich autobiographisch, zumindest ist ja Thomas Goersch ebenfalls Schauspieler und Fernsehkoch.

    Das Ganze ist ziemlich traurig. Mal von einem depressiven Menschen erzählt zu bekommen, warum er unglücklich ist und wie er zumindest denkt, dass er von niemandem geliebt wird, ist schon ergreifend. Es hätte aber noch ein bisschen emotionaler vorgetragen sein können, aber das war vermutlich so beabsichtigt.

    Filmtechnisch ist das nichts besonderes, sondern einfach nur 15 Minuten Monolog, Thomas Georsch in der einen Einstellung am Stück, sonst nichts. Der Kurzfilm hat bei vielen Festivals überall auf der Welt mehr als 100 Preise abgeräumt, Respekt dafür!

    Fazit: Interessante und nachdenklich machende Einblicke in die Gedankenwelt eines depressiven Menschen.

    als Antwort auf: [Festival] 3rd Free Indpendent Film Weekend // 15. – 17.10.2021 #6505
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    [Kurzreview] Memories at the End

    Memories at the End

    OT: Memories at the End; UK 2020; Regie: Jonathan Skye-O’Brien, Philip Brocklehurst; Darsteller: Jonathan Skye-O’Brien, Emily France

    Von Philip Brocklehurst liefen schon mehrere Kurfzilme bei den Free Independent Filmfestivals, die mir alle gut gefallen haben. Dieser hier, den er zusammen mit Jonathan Skye-O’Brien realisiert hat, ist allerdings etwas seltsam.
    Es geht um einen Mann und eine Frau, die ein Paar sind und ein letztes Telefonat zusammen führen. Ein Meteor ist dabei auf die Erde zu stürzen und die beiden haben nur noch Zeit kurz miteinander zu telefonieren, bis sie vermutlich alle sterben werden.
    Im Film sieht man aber nur die beiden. Was um sie herum geschieht hört man nur an der Geräuschkulisse bzw. man erfährt es daraus was sie sagen. Das Gespräch zwischen den beiden ist zwar ein bisschen dramatisch, ansonsten gibt es aber nichts weiter spektakuläres oder erwähnenswertes. Dazu ist die Aufnahme von dem Mann in grottenschlechter Bildqualiät, sehr unscharf. Da hätte man sich mehr Mühe geben können.

    Insgesamt: naja

    Hier könnt ihr euch das 7 minütige Stück selbst ansehen:




    als Antwort auf: [Festival] 3rd Free Indpendent Film Weekend // 15. – 17.10.2021 #6504
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    [Kurzreview] Sarah’s Day

    Sarah’s Day

    OT: Sarah’s Day; USA 2020; Regie: Robert McSweeney; Darsteller: Dusty Winters, Jordan Patrick, Jose Moreno

    Sarah ist eine einsame Hausfrau, hoffnungslos verliebt in einen jungen Mann. Oder ist der Mann gar nicht da? Und wer ist dieser Clown am Fenster?
    Die 5 minütige Horror-Komödie ist als eine Art Alptraum inszeniert, mit einem ganz eigenen Stil. Es wirkt zwar billig-trashig aber kreativ, dazu auf absurde Weise witzig und gleichzeitig düster, unter anderem durch die gelungene Horror-Musikuntermalung.

    Nicht schlecht, kann man sich mal ansehen, zum Beispiel hier:




    als Antwort auf: [Festival] 3rd Free Indpendent Film Weekend // 15. – 17.10.2021 #6503
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    [Kurzreview] Nachtlauscher

    Nachtlauscher

    OT: Nachtlauscher; Deutschland 2020; Regie: Marcel S. Behrens; Darsteller: Marcel S. Behrens, Sophie Köster

    Ein Mann nimmt nachts heimlich mit einem Richtmikrofon Gespräche von fremden Leuten auf. Das ist natürlich illegal, aber es ist für ihn zu einer Obsession geworden, zu einer Sucht. Als er zufällig ein Verbrechen aufnimmt, beginnt ihn das schlechte Gewissen zu plagen.
    Der Film ist ganz gut umgesetzt, die Schauspieler machen ihre Sache ordentlich und die Geschichte ist halbwegs kreativ. Doch leider endet der Kurzfilm da, wo es eigentlich spannend wird. Übrig bleibt die Frage: was will der Film uns sagen? Das heimliche Überwachung zwar scheiße ist aber auch zu etwas gut sein kann, wenn dadurch ein Verbrechen aufgeklärt werden kann?
    Insgesamt hinterlässt der Film einen eher unbefriedigenden Eindruck bei mir…

    als Antwort auf: [Review] Alice: The Darkest Hour #6498
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    Wer sich den Film mal kostenlos anschauen will, kann dies nun auf Youtube tun:




    als Antwort auf: [Festival] 3rd Free Indpendent Film Weekend // 15. – 17.10.2021 #6497
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    [Kurzreview] Das Haus (Bad, Bad Things)

    OT: Das Haus (Bad, Bad Things); Deutschland 2021; Regie: Stefan Sierecki

    In diesem experimentellen Kurzfilm wird eine Gruselgeschichte erzählt von einer Familie die in ein abgelegenes Haus zieht um ihr Kind ungestört von äußeren Einflüssen großzuziehen – leider werden sie dann von einem Virus heimgesucht. Das besondere am Film ist, dass er nicht mit Schauspielern umgesetzt ist, sondern von einem Sprecher erzählt wird (wie ein Märchen) wobei man Miniaturbauten sieht, zum Beispiel eben ein Haus in klein, aber auch einen Fisch der den Körper der Mutter symbolisiert. Was man im Film sieht ist teilweise eklig-schleimisch, durch die Neonfarben hat es aber einen ganz besonderen Look. Durch die gelungene Musik wird eine schaurige Atmosphäre erzeugt.

    Fazit: Gelungenes Experiment! Audio-visuell ziemlich schick und einzigartig.

    als Antwort auf: [Festivalbericht] Weekend of Fear 2021 #6496
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    Vielen Dank für deine Meinungen zu den Filmen mdbnase! Ich werde nach und nach auch die Filme kommentieren, ich fange mal an mit einem Kurzreview zum ersten Kurzfilm:

    [Kurzreview] Coronoia 21 – It comes with the snow –

    Coronoia 21 - It comes with the snow -

    OT: Coronoia 21 – It comes with the snow; Deutschland 2021; Regie: Robert Sigl; Darsteller: Robert Sigl, Annette Kreft

    Der 9 minütige „Coronoia 21“ von und mit Robert Sigl (Laurin) ist ein witziger kleiner Horror-Kurzfilm mit aktuellem Bezug. Es geht darin um einen Mann (Robert Sigl) der auf Grund der Einsamkeit im social distancing der Corona-Pandemie langsam durchdreht und an Verfolgungswahn leidet. Corona + Paranoia = Coronoia.
    Das ganze ist zwar vom Aussehen her billig-amateurhaft, aber ansonsten ganz gut umgesetzt. Besonders die gelungene Musik und die geschickten Horrorelemente können überzeugen.

    Ein gelungener Start in das von Corona gebeutelte Weekend of Fear!

    Bei Youtube könnt ihr euch das gute Stück ansehen:




    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6494
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    [Kurzreview] Ninja Girls Kagechiyo

    Ninja Girls Kagechiyo

    OT: セーラー忍者かげちよ (Sērā ninja Kagechiyo) ; Japan 2020; Regie: Ryōta Koyama

    Dieser halbstündige Film handelt – wie der Name bereits sagt – von einer Gruppe von Ninja-Mädchen. Das ganze ist ziemlich billig und trashig inszeniert und geht mehr als Parodie auf Ninja-Filme durch. Die Geschichte ist dementsprechend nicht besonders logisch oder spannend: die Ninja Girls helfen einer Mitschülerin und nehmen sie in ihre Gang auf um ihr beizubringen wie sie sich selbst verteidigen kann. Dabei kommt es zu witzigen Kämpfen und absurden Situationen. Die Ninja Girls selbst sind niedlich und sympathisch und der Film ist witzig und kurzweilig.

    Fazit: Trashig und liebenswert – kann man mal gesehen haben.

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6436
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    [Kurzreview] Corona Divorce

    Corona Divorce

    OT: コロナ離婚(仮) / Korona rikon (kari); Japan 2020; Regie: Minoru Moriwaki

    In diesem witzigen, ca. 15 minütigen Kurzfilm geht es um ein junges Paar das persönlich von der Corona-Krise betroffen ist. Da er dauerhaft Home Office hat, sind beide zu Hause und gehen sich auf die Nerven. Die Frau verlangt, dass er endlich auch mal etwas im Haushalt mitmacht. Als er sich aber weigert, zwingt sie ihn, in dem sie ihm mit Scheidung droht. Das besonders schlimme daran: ihre Eltern haben das gemeinsame Haus bezahlt, auf dass er dann verzichten müsste…

    Amüsante Beziehungskiste mit aktuellem Bezug und sympathischen Schauspielern!

    als Antwort auf: [Review] Michael, Sammler #6425
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    Interessantes Interview zum Film mit dem Regisseur:
    http://www.searchmytrash.com/articles/renewiesner(9-21).shtml

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6415
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    [Kurzreview] Honey & Lemon

    Honey & Lemon

    OT: はちみつレモネード (Hachimitsu remonēdo); Japan 2020; Regie: Keiko Umenoki

    Im 15 minütigen Kurzfilm Drama geht es um die pubertierende Schülerin Sae und ihre überfürsorgliche Mutter. Diese rennt ihrer Tochter auf dem Weg in die Schule hinterher, um ihr ihr vergessenes Frühstück zu bringen. Eigentlich sehr nett von ihr, doch Sae ist das ganze vor ihren Freundinnen immer wieder peinlich. Sie ist genervt von ihrer Mutter und giftet sie an. Bis der Mutter eines Tages etwas zustößt…

    Manche Dinge lernt man erst schätzen, wenn man sie nicht mehr hat und manchmal muss erst etwas schlimmes passieren bevor man umdenkt. Der Film ist schön inszeniert und toll geschauspielert und transportiert eine wichtige Botschaft. Gleichzeitig dramatisch und hoffnungsvoll.

    Fazit: Seid nett zu euren Liebsten!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6413
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    [Kurzreview] Dark Red

    Dark Red

    OT: ダークレッド (Dāku reddo); Japan 2019; Regie: Yasuyuki Nakahira

    Vom Regisseur Yasuyuki Nakahira lief letztes Jahr beim JFFH der Mystery-Film Into the Blue und sein diejähriger Beitrag „Dark Red“ ist diesem sehr ähnlich, und das nicht nur weil eine Farbe im Titel vorkommt und auch dieses Werk etwa 45 Minuten geht.

    Der Film handelt von einem fiktiven Waldbrand in Japan im Jahr 2009 bei dem hunderte Menschen verschwunden sind. 15 Jahre später macht sich Hauptfigur Yuna auf die Suche nach vermissten, denn sie ist ein Medium und kann bei Kontakt mit persönlichen Gegenständen die Besitzer aufspüren. Diese Geschichte basiert laut der JFFH Homepage auf einer südamerikanischen Legende, im Film wird das aber nicht klar, genausowenig wie die Handlung. Es bleibt alles mysteriös und das Ende offen.

    Trotz der vielen Fragezeichen die die Story hinterlässt, ist der Film aber wieder ein audio-visuelles Kunstwerk, mit tollen Naturaufnahmen, einer ganz besonderen Farbgebung und passender mysteriöser Musik.

    Fazit: Toll anzusehen, auch wenn man die Story nicht ganz begreift!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6384
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    [Kurzreview] Oh! Who Do Recover

    Oh! Who Do Recover

    OT: Oh! Who Do Recover O! (Fu du rikabā); Japan 2019; Regie: Narushi Takeda

    Dieser 17 minütige Kurzfilm ist eine Art Action-Komödie und handelt von einem Samurai-Geist, der besonders um Umweltschutz bemüht ist. Ein Mädchen raucht an einem Schrein eine Zigarette und wirft den Stummel achtlos weg. An einer anderen Stelle sind es zwei Männer die die ordnungsgemäße Entsorgung von Müll nicht beachten. Solche Umweltsünden bestraft unser Samurai auch schon mal mit dem Schwert!

    Der Film ist witzig und flott inszeniert, optisch ziemlich hochwertig und auch bei den Schauspielern kann man nicht meckern.

    Fazit: Cooler Kurzfilm der das Thema Umweltschutz humorvoll und typisch japanisch überdreht und actionreich verpackt!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6378
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    [Kurzreview] One Cut in the Life

    One Cut in the Life

    OT: One Cut in the Life (Wan katto in za raifu); Japan 2020; Regie: Shintarō Hocchi

    Dieser knapp 80 Minuten lange Film handelt von einem Amoklauf an einer Universität und dessen Folgen. Der Anfang zeigt einen Teil des Anschlags der zwei jungen Männer, ist dabei zwar nicht sehr explizit (wie beispielsweise die Rampage Filme), aber allein die Schreie der Opfer und die herumliegenden Leichen erschüttern den Zuschauer bis auf die Knochen. Der restliche Film ist dann eher ein ruhiges Drama und handelt davon wie die Überlebenden mit den psychischen und körperlichen Narben zurechtkommen.

    Dass der Film hauptsächlich auf die Opfer eingeht und nicht wie sonst üblich nur auf die Täter, ist auf jeden Fall positiv hervorzuheben. Auch sonst ist der Film sehr gut gemacht, besonders die Schauspieler und Schauspielerinnen können überzeugen.

    Fazit: Schockierend und ergreifend!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6377
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    Beim JFFH lief die 1. Episode von „Extrenious Matter“ (22 Minuten). Hier mein Review zur Complete Edition die unter dem Name „Extraneous Matter – Complete Edition“ beim Nippon Connection 2021 lief:

    [Review] Extraneous Matter

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