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FlediDon

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  • als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6376
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    [Kurzreview] Own Place

    Own Place

    OT: ひとり暮らし (Hitorigurashi); Japan 2020; Regie: Kōta Fukazawa

    Im 18 minütigen „Own Place“ geht es um einen erwachsene Mann der mit seiner Schwester zusammen lebt, die sich wie eine Mutter um ihn kümmert: ihn morgens weckt, das Essen macht, die Sachen wäscht… doch irgendwann muss er doch mal selbstständig werden! Sie braucht einen Platz für sich allein.

    Was als lockere und witzige Alltagskomödie beginnt, endet als rührendes Drama. Ein schöner Kurzfilm mit einer tollen Story und einem überraschenden Ende, bei dem man zwischen fröhlich und traurig schwankt.

    als Antwort auf: 4. Obscura Filmfestival Hannover 1. – 4. September 2021 #6368
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    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6367
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    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6352
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    [Kurzreview] Change

    Change

    OT: チェンジ (Chenji); Japan 2016; Regie: Shū Kageyama

    Der 11 minütige „Change“ ist ein witziger kleiner Kurzfilm. Die junge Frau Natsuko eilt einer Frau zu Hilfe, die auf der Straße zusammengebrochen ist. Diese erzählt ihr, dass sie an einer seltenen Krankheit leidet, bei der sie alle 24 Stunden mit einem Mann Sex haben muss, sonst stirbt sie. Das letzte mal ist 23,5 Stunden her, also versucht Natsuko ihr zu helfen und schnell einen Partner zu finden. Das gestaltet sich als schwieriger als man annehmen könnte…

    Fazit: Witzig und ganz cool umgesetzt. Kann man mal gesehen haben!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6351
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    [Kurzreview] Alternate Dragon

    Alternate Dragon

    OT: オルタナドラゴン (Orutanadoragon); Japan 2020; Regie: Bushi Wada

    Der 35 minütige „Alternate Dragon“ handelt von einer Prostituierten die bei ihrem ersten Job ausversehen ihren Kunden umbringt. Zusammen mit ihrem Kollegen fährt sie im Auto los um die Leiche zu entsorgen.

    Inhaltlich ist der Film eine Art Roadmovie bei dem die beiden Hauptfiguren sich sehr viel unterhalten und außerdem noch auf weitere skurille Figuren treffen. Äußerlich ist der Film besonders künstlerisch gemacht mit einem sehr sehr eigenwilligen Stil. Das Bild ist durch verschiedene Farbfilter verfremdet, mal überbelichtet, mal verpixelt. Es gibt aber einen durchgehenden Stil, die Bilder sind immer sehr farbreduziert, fast schwarz/weiß. In manchen Szenen sieht man die Figuren aus mehreren Perspektiven gleichzeitig. Die Musik ist ein Chiptune-Sound wie wenn er aus einem Game Boy kommen würde. Alles sehr speziell.
    Zu allen äußerlichen Merkwürdigkeiten wechselt der Film gegen Ende auf einmal in eine Metaebene und wir sehen die Darsteller hinter den Kulissen, bevor dann der eigentliche Film zu Ende geht.

    Fazit: Inhaltlich nichts besonderes aber audi-visuell in einem einzigartigen Stil inszeniert, der aber wiederum Geschmackssache ist.

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6335
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    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6326
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    [Kurzreview] Invisible Creatures

    invincible creatures

    OT: とうめいな生き物たち (Tōmei na ikimono-tachi); Japan 2020; Regie: Kōhei Takayama

    Der 47 minütige Film handelt von einem Mann der Probleme mit seiner Tochter hat, die daraufhin abhaut. Der Mann arbeitet in einer Wäscherei und eines Tages kriecht aus einer Waschmaschine ein alter Mann der behauptet er sei sein 40 Jahre älteres Ich und ihm etwas über seine Zukunft erzählt. Was in diesem Moment wie ein typisch japanisch durchgeknalltes Storyelement aussieht, ist aber nur metaphorisch gemeint. Der Mann begegnet (in Gedanken?) seinem älteren und seinem jüngeren Ich und findet dadurch wieder Zugang zu seiner Tochter.

    Der Film ist sehr künstlerisch inszeniert, generell gut gemacht und die Schauspieler können sehr überzeugen. Man kauft ihnen ihre Gefühle ab. Der Film ist im Endeffekt sehr hoffnungsvoll und warmherzig und entlässt den Zuschauer mit einem guten Gefühl. Sehr schön!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6324
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    [Kurzreview] Shrouded at Dusk

    shrouded at dusk

    OT: 套ねる夕暮 (Kasaneru yūgure); Japan 2019; Regie: Hiroyuki Mahara

    Eine junge Frau, deren Vater vor 5 Jahren die Familie verlassen hat und deren Mutter Alkoholikerin ist, fängt ihren neuen Job als Prostituierte an. Ihr erster Kunde ist sehr merkwürdig: er verlangt von ihr, dass sie bestimmte Kleidung anlegt und Sätze von einem Zettel abließt. Er erinnert sie an ihren Vater und sie sieht eine Gelegenheit Rache zu nehmen.

    Was in den 14 Minuten alles an Geschichte über die beiden Figuren aufgedeckt wird, ist beeindruckend. Die Auflösung des Ganzen ist dann sehr bedrückend und lässt den Zuschauer mit einem flauen Gefühl im Magen zurück. Der Film ist gut gemacht und die beiden Darsteller sind überzeugend.

    Sehr krasser Kurzfilm der auf Grund der herben Thematiken einen bleibenden Eindruck hinterlässt!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6320
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    [Kurzreview] Blood Blade

    Blood Blade

    OT: BLOOD BLADE (Buraddo bureido); Japan 2019; Regie: Hiroshi Okada

    Der (leider nur) 16 minütige Horror-Action-Kurzfilm „Blood Blade“ fühlt sich wie eine Live Action Verfilmung des Animes „Blood – The Last Vampire“ bzw. Blood-C an. Junge Frauen die in Schulmädchenuniform mit dem Katana jagt auf Dämonen in Menschengestalt machen – großartig! Zwar ist das ganze sichtlich billig aber dennoch sehr effektiv inszeniert. Action und Blut mit Stil und einer netten kleinen trashigen Geschichte die eine mögliche Fortsetzung anteasert. Hoffentlich kommt diese auch! Achja, auch die Musik ist toll und erinnert an Animes.

    Fazit: Sehr schön! Bitte als Langfilm oder gleich als Serie mit etwas höherem Budget!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6319
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    [Kurzreview] Children of God – Shinji And Rinka –

    Children-of-God-Shinji-And-Rinka

    OT: 神の子~シンジとリンカ~ (Kami no ko ~ Shinji to Rinka); Japan 2019; Regie: Kazuaki Kashima

    Dieser Kurzfilm ist ein 19 minütiger Yakuza Thriller. Für die kurze Laufzeit hat er erstaunlich viel Story und Wendungen. Es geht um einen durchgeknallten Yakuza der eine junge Frau entführt um ihren Vater zu zwingen ihm sein Geld zurück zu holen, dass ihm gestohlen wurde. Dabei geht es actionreich und blutig zur Sache. Zwar sieht man dem Film sein niedriges Budget an, dafür ist er aber gut gemacht und vor allem die Schauspieler können wirklich überzeugen.

    Coole Yakuza Action, gerne mehr davon Herr Regisseur!

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6317
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    [Kurzreview] Bloody Guys

    Bloody Guys

    OT: 返り血の帰り (Kaerichi no kaeri); Japan 2019; Regie: Masaru Ishioka

    Eine Frau läuft blutverschmiert mit einem blutverschmierten Messer durch die Stadt und lässt sich in einem Park auf einer Bank nieder. Ein blutverschmierter Mann mit einem blutverschmierten Hammer gesellt sich zu ihr und beginnt ein Gespräch. Beide haben gemordet und unterhalten sich nun darüber warum sie es getan haben.

    Der 27 minütige Kurzfilm ist etwas seltsam aber interessant. Die beiden Mörder unterhalten sich über ihre Tat, als hätten sie gar nichts unrechtmäßiges getan. Sie reden sich den Frust von der Seele. Durch ihre schändlichen Taten konnten sie sich aus ihren Fesseln befreien. Das alles wird sehr ruhig und in langen Einstellungen ohne Musik erzählt, was den surrealen Eindruck noch verstärkt.

    Kein Meisterwerk aber einzigartig und denkwürdig.

    als Antwort auf: [Festival] 22. JFFH vom 18.08. bis 01.09.2021 #6314
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    [Kurzreview] Cross Contact

    Cross Contact

    OT: クロス・コンタクト (Kurosu kontakuto); Japan 2019; Regie: Yūsuke Takahashi

    In diesem 27 minütigen Film geht es um eine junge Frau, die ungewollte durch parallele Universen reist, wobei immer wieder das gleiche passiert… nur jedes mal etwas abgewandelt. Sie trifft immer wieder auf die gleichen zwei Männer, wobei der eine immer den anderen umbringt und die Frau bittet, ihn aus dieser endlosen Schleife zu befreien.

    Das alles ist sehr verwirrend und mysteriös, das offene Ende habe ich ehrlich gesagt auch nicht kapiert. Der Film ist ziemlich billig gemacht. Die drei Schauspieler sind ganz okay aber mehr auch nicht. Es spielt fast alles in einem weißen Raum, wobei die Darsteller schwarze Sachen anhaben, wodurch der Film sehr farbreduziert, fast schwarz/weiß wirkt. Zusammen mit der atmosphärischen Musik hat der Film schon eine gewisse besondere Ästhetik.

    Kann man mal gesehen haben, muss man aber nicht.

    als Antwort auf: [Festival] Free Independent Fright Night 2021 // 29. und 30.05. #6224
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    [Review] It´s coming

    Regie: Marco Coppola; Italien 2019; Länge: 14 Minuten; Darsteller: Roberta Lionetti, Mattia Grazioli, …

    Handlung: Eine junge Frau geht nach dem Rummel allein nach Hause. In ihre Wohnung scheint sie etwas verfolgt zu haben…

    Es handelt sich bei diesem Kurzfilm um einen sehr gut gemachten Home-Invasion-Film. Er ist atmosphärisch, spannend, düster und ziemlich krass bzw. schonunglos realistisch. Schade ist nur, das der Film so schnell vor bei ist. Ich hätte gerne noch gesehen, wie der Angreifer zur Rechenschaft gezogen wird. Aber so ist es wohl leider realistischer und damit hinterlässt der Film ein sehr flaues Gefühl im Magen.

    als Antwort auf: [Festival] Free Independent Fright Night 2021 // 29. und 30.05. #6220
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    [Review] It came from the Stars

    Regie: Dmitry Chmelyov; Russland 2020; Länge: 8 Minuten; Darsteller: Dmitry Chmelyov, Grigory Starostin

    Der Film basiert auf einer Story von Robert Bloch (Autor des Romans „Psycho“, Vorlage des Films von Alfred Hitchcock), und handelt von zwei Freunden, die von einem unsichtbaren Vampir aus dem Weltall bedroht werden.

    Der Kurzfilm ist als Hommage an ganz alte S/W Horrorfilme bzw. Stummfilme gemacht (auch wenn dieser hier nicht stumm ist). Durch hohen Kontrast, einzelne farbige Sachen, manchmal eingefärbtes (viragiertes) Bild wird eine einzigartige „Retro“ Optik erzeugt. Inhaltlich wirkt der Film aber mehr wie eine Parodie, hauptsächlich durch das übertriebene Schauspiel. Der Film ist dadurch kaum gruselig oder spannend aber durchaus witzig, unterhaltsam und (vor allem optisch) gut gemacht!

    als Antwort auf: [Festival] Free Independent Fright Night 2021 // 29. und 30.05. #6219
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    [Review] Grief Monster

    Regie: Wade Patterson; USA 2020; Länge: 9 Min.; Darsteller: Jake Milton

    Handlung: Ein Mann kehrt in sein Haus zurück nach dem seine Mutter gestorben ist. Dort trifft er auf Dämonen aus der Vergangenheit.

    Der Film wird ohne gesprochene Worte erzählt. Über die Vergangenheit des Mannes erfährt man anhand von Bildern die er als Kind gemalt hat. So wird einem nach und nach klar, was es mit den Dämonen auf sich hat. Das Ganze ist sehr atmophärisch, geheimnisvoll und spannend inszniert und durch die ungewöhnliche Erzählweise sehr eigenständig.

    Ein kreativer und gut gemachter Horrorkurzfilm den man gesehen haben sollte!

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