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[Review] Angel – Jäger der Finsternis

OT: Angel; USA 1999 bis 2004; Idee: Joss Whedon und David Greenwalt; Regie: Joss Whedon u.a.; Darsteller: David Boreanaz, Charisma Carpenter, Alexis Denisof

Die TV-Serie Angel ist ein Spin-off der beliebten Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“. Der Hauptdarsteller Angel, der auch in den ersten drei Staffeln von Buffy eine entscheidende Rolle spielte, war Jahrhunderte lang der grausamste Vampir den die Menschheit sich vorstellen kann. Als er eines Tages ein Zigeunermädchen tötete, belegte ihn die Familie des Mädchens mit einem Fluch: sie gaben ihm ein Seele. Seitdem bereute er seine Taten und versuchte sie wieder gut zu machen in dem er den Menschen hilft. Sozusagen ein guter Vampir.

Das ist auch der Ausgangspunkt für die eigene Serie über den Vampir mit Seele „Angel“. Nach den Geschehnissen in den ersten drei Buffy-Staffeln verlässt Angel Sunnydale und zieht nach Los Angeles. Dort trifft er auf Cordelia Chase (ebenfalls bekannt aus Buffy) und den Halbdämon Doyle, der Visionen von Menschen in Not Empfängt. Zu dritt gründen sie die Detektei „Angel Investigations“ und helfen den Hilflosen.

Kurze Zusammenfassung der Staffeln:

Die 1. Staffel ist ganz interessant aber noch nicht richtig spannend. Die Folgen sind alle in sich abgeschlossen, es geht jedes mal um einen Fall der am Ende gelöst wird. Es ist ein bisschen wie in einem Krimi, nur mit übersinnlichen Elementen. Der sympathische Doyle geht leider viel zu früh aus der Serie, hinterlässt aber Cordelia die Fähigkeit Visionen zu Empfangen. Die Anwaltskanzlei „Wolfram & Hart“ spielt öfters eine Rolle. Sie sind offensichtlich böse und machen Geschäfte mit Dämonen aber was genau dahinter steckt, wird nicht erläutert. Wesley, der vertrottelte Wächter von Faith (beide ebenfalls aus Buffy bekannt) findet sich auch in L.A. ein und kommt zur Truppe von Angel.

Staffel 2: Wolfram & Hart spielen weiterhin eine Rolle, man weiß nur immer noch nicht genau welche. Sie holen Darla zurück, die Vampirin die Angel erschaffen hat (ebenfalls bekannt aus Buffy). Soweit ist nur klar das sie irgendwas mit Angel vorhaben. Zum Team „Angel Investigations“ gesellen sich Gunn und der Dämon Lorne der Gedanken lesen kann. Am Ende der Staffel reist das Angel-Team in die Parallel-Dimension „Pylea“ wo sie Fred befreien, eine Studentin die vor 5 Jahren versehentlich ein Portal in diese Dimension geöffnet hatte und seitdem dort als Skalvin gehalten wurde. Fred wird anschließend Mitglied der Teams.

In Staffel 3 beginnt es dann richtig spannend zu werden. Darla kehrt hochschwanger zurück, ihr Tächtelmächtel mit Angel hat offensichtlich Früchte getragen 😉 Ab nun überschlagen sich die Ereignisse: Angels Sohn wird geboren, in eine Höllendimension entführt und kehrt später als Jugendlicher zurück und will seinen Vater töten…

In Staffel 4 droht nicht weniger als die Apokalypse! Die Geschehnisse aus Staffel 3 werden direkt fortgesetzt aber ich will nicht zuviel verraten. Ein Dämon wird geboren der aber nicht wie erwartet alle Menschen tötet sondern alle in seinen Bann zieht…

Zur finalen Staffel 5 will ich hier gar nichts erzählen, es ist einfach zu krass was für eine 180° Wendung die Serie nimmt. Es wird endlich klar was die Anwaltskanzlei „Wolfram & Hart“ eigentlich vor hat. Die 5. Staffel wird wieder mehr in Einzelepisoden erzählt, wie Staffel 1. Unvergessen ist die Folge „Angriff der Mörderpuppen“ in der Angel in eine Muppet-Puppe verwandelt wird. Saukomisch!
Außerdem ist Spike wieder mit am Start! Genial!

Die Serie Angel ist einfach grandios. Ich habe mit viel Freude Buffy angesehen, aber Angel war mir immer suspekt. Dieser melancholische Vampir, ein Schönling und ziemlich schwulstig. Trotzdem habe ich dann mal der ersten Staffel eine Chance gegeben. Angel ist am Anfang noch genauso (scheiße) wie man ihn aus Buffy kennt, aber das ändert sich schnell wenn man ihn näher kennenlernt. In seiner vertrottelten Art ist er verdammt witzig! Zum Beispiel wenn er mit Wesley Motorrad fährt und Wesley nur noch einen rosa Helm für ihn hat ^^ oder die Szene in der er sich vorstellt wie er bei einer Party tanzt.

Buffy war ja auch an vielen Stellen witzig oder zumindest so gemeint. Da beschränkte es sich dann aber auf coole Sprüche in unpassenden Szenen. Bei Angel gibt es wirklich witzige Szenen und zwar viele! Nebenbei ist die Serie deutlich erwachsener als Buffy. Es geht hier nicht mehr um Highschool Girls die sich zum ersten mal verlieben. Natürlich werden auch Beziehungsprobleme thematisiert, aber nicht so pubertär wie in Buffy. Und last but am wichtigsten: in Buffy wurden bei der ganzen Dämonenbekämpfungen quasi keine Splattereffekte gezeigt. Bei Angel fliegen Köpfe, spritzen Gedärme, werden Herzen herausgeschnitten… Es ist nicht unbedingt die Erfüllung für Splatterfans aber für die Freigabe ab 16 bietet es ordentlich Splatter!

Übrigens: eine Fortsetung der Serie gibt es genau wie bei Buffy in Form von Comics.

Fazit: die Erwachsene Version von Buffy. Für Buffy Fans ein Muss, für alle anderen einen Blick wert!

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