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[Review] Eaters

Eaters ist ein Horrorfilm, eine Art Backwoodslasher, der rein äußerlich betrachtet erst mal einiges hermacht. In New Mexiko gedreht, verwöhnt der Film das Auge mit hübschen Wüstenlandschaften. Ebenso ist die Musikuntermalung sehr gut gelungen, so dass das Ganze relativ professionell wirkt, auch wenn es vermutlich eher ein Low-Budget Film ist.

Inhaltlich ist der Film aber mangelhaft. Die Story ist dabei noch ansatzweise gut, verschenkt aber viel Potential. Der Film spielt im Jahr 1974, was natürlich eine Anspielung auf „Texas Chainsaw Massacre“ sein soll. Fünf Freunde machen einen Roadtrip, halten an einer abgelegenen Tankstelle und legen sich dort mit einer Gruppe Biker an. Es kommt aber erst mal nicht zum Konflikt, die Biker fahren weiter. Als aber die eine Freundin nicht vom Klo zurückkehrt, vermuten die Freunde, dass sie von der Bikergang entführt wurde. Sie verfolgen die Biker, es kommt zum Gewaltausbruch, doch die Freundin ist nicht da. Die Freunde fahren weiter und halten in einem abgelegenen Dorf. Dort treffen sie auf bedrohliche, maskierte Gestalten, die Appetit auf Menschenfleisch haben.

Die maskierten Psychopathen sehen zwar cool aus (erinnern an „The Strangers“ oder das Spiel „Resident Evil 4“) aber leider wird der Film ab hier auch nicht besser. Es kommt kaum Spannung auf, vor allem deswegen weil die Charaktere alle doof sind und es einem deshalb egal ist ob sie sterben. Die Biker treffen ebenfalls in dem Killer-Dorf ein, hier hätte es eine interessante Wendung geben können, wenn die verfeindeten Biker und die Freunde sich verbündet hätten. Aber nein, die Biker werden kurz abgeschlachtet und das war’s. Generell sind die Darsteller alle unsympathisch und nicht besonders gut. Man hat also nicht wirklich eine Bezugsperson. Die Story ist ziemlich vorhersehbar, Überraschungen gibt es keine.

Übrigens ist die deutsche Synchro nicht besonders gut, sie wirkt sehr aufgesetzt. Zum englischen Originalton zu schalten verbessert das Erlebnis aber nur unwesentlich. Die richtigen Stimmen der Schauspieler klingen auch nicht besonders. Dazu sind die Stimmen teilweise verrauscht und sie werden leiser je weiter sie von der Kamera weg stehen…

Achja, ein paar gut gemachte Splatterszenen sind durchaus vorhanden, immerhin. Das rettet den Film aber nicht.

Fazit: Was bleibt sind viele gute Ansätze, die aber nicht genutzt wurden und eine schöne Wüstenlandschaft. Oder wie meine Frau gesagt hat: man könnte aus dem Film eine 20 Minuten Wüstendoku schneiden 😉

Filminfo:
OT: Eaters; USA 2015; Regie: Johnny Tabor; Darsteller: Marcelle Bowman, Robert Dean, Tristan Parrish Moore, …

Die Rechte aller verwendeter Bilder (Filmplakate, Cover, Screenshots) liegen bei den jeweiligen Filmmachern/Publishern und werden von dieser Seite als Bildzitat verwendet um das Review zu untermauern.
Bildquelle: https://www.imdb.com/title/tt2109127/mediaviewer/rm3066424576
ofdb.de imdb.com

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