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[Review] Sounds of Fear

OT: Sounds of Fear; D 2004; R: Andreas Pape; Darsteller: Sabine Welker, Andreas Pape, Matthias Klaussner, Joe Bausch, Chris Friebe, Michael Griese, Boris Hansmann, Thomas Kercmar, …

„Sounds of Fear“ von und mit Andreas Pape und Boris Hansmann entstand bereits 2004. Es hat allerdings bis 2011 gedauert bis sich mit Breitwand endlich ein Verleiher gefunden hat der diesen Independent Film auf DVD heraus brachte. Grund dafür ist laut Andreas Pape dass dies eben kein Splatterfilm ist und somit eher uninteressant.

Nun, ein Splatterfilm ist es nicht, sondern ein Mystery/Horror/Thriller/Krimi. Ein paar blutige Szenen gibt es durchaus und die FSK 16 ist berechtigt. Auf jeden Fall ist es für einen Independet Film eine richtig gute und aufwendige Produktion. Und äußerst sehenswert!

Doch zunächst zur Story: nach einem Verkehrsunfall sieht Maria auf einmal in ihren Träumen Morde die tatsächlich geschehen durch die Augen des Mörders. Die Polizei rätselt, der Zuschauer auch. Ist der Mörder vielleicht der Stiefbruder von Maria der nach Jahren auf einmal wieder in ihrem Leben auftaucht? Oder ist es ihr Freund (Andreas Pape) der sich jede Nacht aus dem Haus schleicht und mit blutverschmierten Händen wieder kommt? Oder ist es doch der Gärtner?

Die Story ist leider sehr hanebüchen und die Auflösung nicht gerade logisch, ich will hier aber trotzdem nichts verraten. Das ist aber der einzige Kritikpunkt an diesem wirklich ambitionierten Independentprojekt. Die Story ist auch beispielsweise bei Filmen von Olaf Ittenbach oft das Manko aber der Rest stimmt. Die Kamera von Boris Hansmann fängt in den meisten Szenen schöne Bilder ein. Jede Szene ist aus verschiedenen Perspektiven gedreht und sehr dynamisch geschnitten ohne aber ein Schnittgewitter, wie wir es von Hollywood Filmen kennen, zu veranstalten. Es wird eine sehr gute Krimi-Atmosphäre erzeugt und die Traum-Szenen der Hauptdarstellerin sind mit Horrorelementen versetzt, auch mit dem einen oder anderen Schockmoment. Die Musik ist immer stimmungsvoll und passend.

Das beste an dem Film sind aber die Darsteller. Hauptdarstellerin Sabine Welker überzeugt auf ganzer Linie, Andreas Pape macht seine Sache gewohnt gut, der ermittelnde Kommissar Chris Friebe spielt sich die Seele aus dem Leib und alle anderen Darsteller passen auch oder Fallen zumindest nicht negativ auf. Das ist für eine Independent Produktion nicht selbstverständlich.

Der Film ist für alle Independent Fans nur zu empfehlen, auch weil er im Handel zu Preisen von unter 5€ erhältlich ist. Somit gibt es keine Ausrede dieses kleine Meisterwerk nicht zu kaufen und anzusehen.

Fazit: Sehr gute Unterhaltung! Support Independent!

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