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[Review] Es (2017)

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Dieses Thema enthält 4 Antworten und 3 Teilnehmer. This post has been viewed 41 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  FlediDon vor 1 Woche, 2 Tagen. This post has been viewed 41 times

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  • #1743

    mdbnase
    Teilnehmer

    ES

    USA, 2017
    Regie: Andrés Muschietti
    Darsteller: Bill Skarsgård, Jaeden Lieberher, Jeremy Ray Taylor, Sophia Lillis, Finn Wolfhard, Wyatt Oleff
    Länge: ca. 135 Min.

    Inhalt:
    Sechs junge Aussenseiter kämpfen gegen ES, das Böse, das in Form des Clowns Pennywise alle 27 Jahre in der Kleinstadt Derry Jagd auf Kinder macht.

    Meinung:
    Das Remake des TV-Zweiteilers kommt natürlich exakt 27 Jahre nach der ersten Verfilmung ins Kino. Die Erwartungen waren hoch und das Kino in Stuttgart beim Fantasy Filmfest daher auch ausverkauft. Anders als im Buch und auch der 1990er Verfilmung wird hier lediglich der erste Teil der Geschichte (wenn man das so sagen kann, da im Buch ja zwischen den einzelnen Zeiten hin und her gesprungen wird) neu aufbereitet, was meiner Meinung nach eine gute Entscheidung ist. Zur Story ist nicht mehr zu sagen als der eine Satz weiter oben, denn die Thematik sollte doch hinlänglich bekannt sein. Zumindest denen, die den Stoff kennen, allen anderen sollte aber auch nicht mehr gesagt werden. Eine gewisse Skepsis war ob der bereits erwähnten hohen Erwartungen schon mit dabei, aber ich kann sagen, diese war unbegründet. Die Geschichte wurde, dem Alter des damaligen Fankreises entsprechend angepasst und in die späten 1980er Jahre verlegt, wodurch dem Fan des Originals ein neues Retro-Feeling vermittelt wird, welches aber auch absolut stimmig ist. Darum erinnert auch vieles an den ebenfalls auf einer Story von Stephen King beruhenden „Stand by me“. Und auch das passt ausgezeichnet ins Bild, welches gepaart mit den Horrorelementen eine stimmige Gesamtatmosphäre ergibt. Besonders hervorzuheben sind die ausgezeichneten Jungdarsteller, die auch den ein oder anderen flotten Spruch von sich geben und auch Platz für visuell humorvolle Einlagen bieten. Im Vordergrund steht dennoch die unheilvolle Bedrohung, sei es nun durch ES oder die realen Schreckgestalten, unter denen der „Club der Verlierer“ leidet. Auch eine weitere Befürchtung konnte schnell ad acta gelegt werden, nämlich die Darstellung und Inszenierung von Pennywise. Bill Skarsgård kann auf allen Ebenen überzeugen und schafft es, Pennywise eine wirklich unheimliche, bedrohliche Ausstrahlung zu verpassen, ohne Tim Curry nachzuahmen oder kopieren zu wollen. Da hatte ich ja schon meine Bedenken. Aber die Macher schaffen es, die unheimliche Bedrohung den modernen Sehgewohnheiten anzupassen und somit Pennywise auch einen neuen, ebenso erschreckenden Anstrich zu verpassen. Als Manko empfinde ich lediglich das Finale, welches durchaus intensiver hätte gestaltet werden können. Der Film kann ansonsten in allen Bereichen überzeugen, unterhält ebenso wie er fesselt und erschreckt. Für beste Kinounterhaltung, der man Mainstream-Affinität allerdings nicht absprechen kann, ist hier auf jeden Fall gesorgt.

    Fazit:
    Gelungene Neuverfilmung, die sowohl für die alten Fans als auch jüngere Zuschauer begeistern kann. Absolut sehenswert. (8,5/10)

    #1744

    FlediDon
    Keymaster

    Sehr schönes Review! Schade das ich beim FFF nicht dabei war aber ich werde ES mir auf jeden Fall im Kino ansehen!

    #1746

    Alex
    Teilnehmer

    Wow. Das klingt ja super! Hatte auch so meine Bedenken, aber jetzt freue ich mich wahnsinnig auf den Film!!!

    #1750

    mdbnase
    Teilnehmer

    Weitere Meinungen zum Film, der beim FFF als Europapremiere lief, finden sich HIER

    #1753

    FlediDon
    Keymaster

    Der Film ist auch finanziell erfolgreich und hat in den USA verschiedene Rekorde gebrochen: http://www.spiegel.de/kultur/kino/es-stephen-king-verfilmung-bricht-in-den-usa-kassenrekord-a-1166997.html

    Sehr schön! Bei uns startet er am 28.09.2017 in den Kinos!

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