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[Review] Zombiber

Der Film Zombiber wurde doch ganz schön gehyped. Tier-Trash ist gerade in, genauso wie Zombiefilme. So kamen die Macher auf die witzige Idee niedliche kleine Biber zu Zombies mutieren zu lassen. Die Trailer sahen vielversprechend aus, kann der Film den Erwartungen gerecht werden?

Die Story ist erst mal wie erwartet belanglos: drei Freundinnen wollen ein Wochenende in einer abgelegenen Hütte an einem schönen Waldsee verbringen, ohne ihre Freunde und ohne Handyempfang. Was sie noch nicht ahnen ist dass in der Nähe ein Giftmüllfass ausgelaufen ist und aus den lieben Bibern böse menschenfressende Bestien gemacht hat.

Der Film erinnert vom Aufbau her am ehesten an einen typischen Backwood-Slasher wie Freitag der 13.: die jugendlichen haben ein bisschen Spaß, ein bisschen Sex und werden dann dafür umgebracht. Nur dass hier kein Jason zuschlägt sondern gleich eine ganze Horde von kleinen Zombie-Bibern. Dabei kommt es immer wieder zu witzigen Situation, allein die Bibermonster sehen schon lustig-grotesk aus, und gesplattert wird auch noch reichlich. Die Bluteffekte sind dabei schön handgemacht und auch die Biber selbst sind liebevoll gestaltete Puppen und kein billiger Computerschrott.

Bei all dem Spaß ist der Film aber insgesamt einigermaßen ernsthaft (auch wenn man ihn nicht wirklich ernst nehmen kann). Die Schauspieler sind gut; Kamera, Musik, Licht und Schnitt lassen auf jeden Fall auch eine ordentliche Horroratmosphäre aufkommen. Ein paar Erschrecker gibt es auch noch und trotzdem man eine ähnliche Geschichte schon tausendmal gesehen hat, bleibt es halbwegs spannend wer denn überlebt. Die weiblichen Hauptdarsteller sind auf jeden Fall nicht die typischen nur hübsch aussehenden Püppchen sondern stärker als ihre männlichen Kollegen.

Ich würde mal sagen: Erwartungen erfüllt und übertroffen! Zombiber ist ein lustiger, splattriger und trashiger Film den man sich mit Freunden anschauen kann um gemeinsam zu lachen. Gleichzeitig kann er auch abgesehen von dem Klamauk als ordentlicher Horrorfilm überzeugen. Toll! Sehr positiv ist dabei auch anzumerken dass der Film mit ca. 70 Minuten vorbei ist, bevor es hätte langweilig werden können. Wozu auch unnötig in die Länge ziehen wenn die Story nicht mehr hergibt? Daran sollten sich manch andere Regisseure ein Beispiel nehmen!

Fazit: Witziger Tier-Horror und gleichzeitig Hommage an den 80er Jahre Backwood-Slasher. Großartig!

Filminfo:
OT: Zombeavers; USA 2014; Regie: Jordan Rubin; Darsteller: Bill Burr, Cortney Palm, Rachel Melvin, Jake Weary, …

Die Rechte aller verwendeter Bilder (Filmplakate, Cover, Screenshots) liegen bei den jeweiligen Filmmachern/Publishern und werden von dieser Seite als Bildzitat verwendet um das Review zu untermauern.

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