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[Review] Motherhood

Eine schwangere Frau besucht mit ihrem Freund einen Schrein. Als sie versehentlich die Treppe herunterstürzt, rennt ihr Freund schockiert zur Treppe und sieht … nichts. Die Frau ist verschwunden.
Sie erwacht 24 Jahre zuvor im Jahr 1994 und wird in eine Psychiatrie eingeliefert. Scheinbar hielt man sie für verrückt als sie erzählte, dass sie durch die Zeit gereist ist. Eine Patientin erzählt ihr, dass ihr Kind vermutlich abgetrieben werden soll, also versucht sie zu flüchten…

Der 20 minütige Kurzfilm „Motherhood“ ist eine äußerst interessante und spannende Mischung aus Science-Fiction und realen Geschehnissen. Denn als Inspiration für den Film diente dem Regisseur das Gesetz namens „Eugenic Protection Law“ das tatsächlich bis 1996 in Japan existierte und unter dem tausende Frauen zwangsweise sterilisiert wurden. Seinen Bestürzung darüber, dass es sowas tatsächlich gab, behandelt er in diesem Film. Um das Ganze noch etwas interessanter zu gestalten und einem größeren Publikum bekannt zu machen, verwob er die Zeitreiseelemente, was sehr gut funktioniert.

Der Film ist richtig gut gemacht, spannend und krass, insbesondere wenn man am Ende per Texteinblendung erfährt, dass es dieses Gesetzt tatsächlich gab.

Fazit: Ein sehr gelungener Kurzfilm der einen gleichzeitig spannend unterhält und über ein wichtiges Thema aufklärt. Sehr gut!

Der Film lief beim JFFH 2020.

Filminfo:
OT: Motherhood; Japan 2019; Regie: Tatsurō Manno

Die Rechte aller verwendeter Bilder (Filmplakate, Cover, Screenshots) liegen bei den jeweiligen Filmmachern/Publishern und werden von dieser Seite als Bildzitat verwendet um das Review zu untermauern.

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