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[Review] Saw V

OT: Saw V; Kanada/USA 2008; Regie: David Hackl; Drehbuch: Patrick Melton, Marcus Dunstan; Darsteller: Tobin Bell, Costas Mandylor, Julie Benz, …

John „Jigsaw“ Kramer ist weiterhin physisch tot, in den Gedanken der Menschen, seiner Helfer und nicht zuletzt seiner Frau lebt er aber weiter. Denn tot ist nur wer vergessen wird, ihr wisst schon…

Die Prüflinge sind diesmal ähnlich wie in Teil 2 eine Gruppe von Leuten, fünf an der Zahl. Sie haben zunächst keine Ahnung was sie mit einander zu tun haben und warum sie Opfer der Jigsaw Prüfungen geworden sind, aber im Verlauf des Films klärt sich das natürlich alles auf. Die Zusammenhänge sind sehr interessant und man hat etwas stärker als noch in den Vorgängern das Gefühl dass zumindest ein Teil der Gruppe ihre Strafe verdient hat. Obwohl sie klare Hinweise bekommen dass sie die Prüfungen zusammen bestehen müssen, denkt jeder nur an sich, wodurch ihre Situation nur verschärft wird und die Gruppe immer kleiner wird.

Parallel dazu bekriegen sich Agent Strahm und Detective Hoffman, bekannt aus dem Vorgänger, gegenseitig. Der Zuschauer weiß längst wer von beiden der Helfer von Jigsaw ist und nach dem man sich in Teil 4 an die Gesichter gewöhnt hat, kann man die beiden auch auseinander halten. In vielen Rückblenden werden Lücken aus den ersten Teilen geschlossen, auch wenn sie doch etwas stark konstruiert wirken, aber zumindest ist nichts völlig unlogisch. Durch die Rückblenden ist Jigsaw auch wieder allgegenwärtig, auch wenn er schon längst tot ist. Seine Frau spielt auch eine etwas größere Rolle und somit ist dieser Teil jedem Fan der Vorgänger wärmstens zu empfehlen. Leider haben sie nicht wieder ein so überraschendes Ende wie bei Teil 4 hinbekommen aber das war auch wirklich schwer zu toppen.

Die Fallen sind gewohnt grenzwertig, besonders im Gedächtnis bleibt das „Pendel des Todes“ das ein Opfer in der Mitte zerteilt oder die Kreissägen in die man seine Hand stecken muss um eine bestimmte Menge Blut abzugeben. Hier zeigt die Reihe ganz eindeutig seine größte Kreativität, denn es ist nicht einfach sich bei jedem neuen Teil Fallen auszudenken die immer noch schockieren können. Zuschauer die sich gerne den Magen umdrehen lassen, werden hier optisch gut bedient.

Für Saw V nahm diesmal David Hackl auf dem Regiestuhl Platz. Er war schon bei Saw II bis IV Production Designer und Second Unit Regisseur und weiß somit was er tut. Tatsächlich bemerkt man den Wechsel des Regisseurs gar nicht, Saw V ist auf einem ähnlich hohen Niveau wie der Vorgänger.

Die Schauspieler sind wieder gut, erwähnenswert ist vielleicht Julie Benz, die Fans von Buffy oder Angel als Darla bekannt sein dürfte.

Alles in allem wieder eine gelungene Fortsetzung. Zwar ohne Neuerungen oder Überraschungen, dafür auf einem hohen Niveau was Spannung und Splatter angeht, wie man es eben von der Saw Reihe gewöhnt ist.

Fazit: Super für Fans der Reihe! Wer die anderen Teile nicht mag, braucht diesen allerdings auch nicht sehen.

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