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[Review] Usuzumizakura: Garo

Beim Akiba Pass Festival, einem Anime Filmfestival das Anfang jeden Jahres durch verschiedene deutsche Städte tourt und die neuesten Anime Highlights aus Japan zeigt, gibt es auch immer Filme der härteren Gangart. So zum Beipiel der Film „Usuzumizakura: Garo“, den man den Genres Horror/Action/Splatter zuordnen kann und der deshalb auch für diese Seite relevant ist.

„Usuzumizakura: Garo“ ist der erste Anime-Kinofilm zur „Garo“ Reihe, die es als Real- und Anime- Serie in Japan gibt (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Garo:_The_Animation) und die sich um einen Ritter in goldener Rüstung dreht der gegen Dämonen kämpft. Das Wort Usuzumizakura bedeutet dabei aus dem japanischen übersetzt „graue Kirschblüten“.

Der Film spielt im japanischen Mittelalter. Die Bevölkerung wird von sogenannten Horrors bedroht – Dämonen die die Körper von Menschen übernehmen können und deren Seele fressen. Hilfe bekommen die Menschen von Raikou, der durch die oben erwähnte goldene Ritterrüstung die nötigen Kräfte hat es mit den Dämonen aufzunehmen, und seinen Freunden Kintoki und der Magierin Seimei. Ein alter, seit Jahren toter Kirschbaum scheint etwas mit den plötzlich vermehrt auftretenden Dämonen zu tun zu haben…

Mal davon abgesehen, dass der goldene Ritter selbst mit seiner strahlenden Rüstung etwas lächerlich wirkt, ist der Film sehr ernsthaft, düster und brutal gestaltet. Die Figuren sind wunderschön handgezeichnet, die teilweise gigantisch großen Dämonen mit effektvollem CGI umgesetzt. Optisch ist der Film auf jeden Fall eine Wucht.

Soundtechnisch kann er sich ebenfalls hören lassen. Spannende und düstere Musik verleiht den Szenen mit den Dämonen eine Horroratmosphäre, auch wenn der Film insgesamt nicht unbedingt gruselig ist, dafür liegt die Betonung zu sehr auf Action. Diese ist übrigens sehr blutig dargestellt. Dass die FSK das splattrige Treiben ab 16 Jahren durchgewunken hat, liegt auch hier vermutlich wieder daran dass es „nur ein Trickfilm“ ist. Schon vor über 20 Jahren war die FSK da sehr gnädig (siehe zum Beispiel Battle Angel Alita).

Neben blutigen und toll inszenierten Kämpfen, bietet der Film auch eine spannende und recht komplizierte Story mit vielen Verstrickungen und interessanten Charakteren, der man aber ganz gut folgen kann. Zwischen den krassen Actionszenen wird das Geschehen durch witzige Alltagsszenen von Raikou und seinen Freunden aufgelockert. In den 82 Minuten wird erstaunlich viel Abwechslung geboten. Langeweile hat hier keine Chance.

Bleibt zu hoffen dass der Publisher Peppermint Anime, der auch Veranstalter des Akiba Pass Festivals ist, den Film bald auf BD heraus bringt.

Fazit: Action, Horror, Splatter, großartig gezeichnet, spannend – was will man mehr?

Trailer:

Filminfo:
OT: Usuzumizakura: Garo; Japan 2018; Regie: Satoshi Nishimura

Die Rechte aller verwendeter Bilder (Filmplakate, Cover, Screenshots) liegen bei den jeweiligen Filmmachern/Publishern und werden von dieser Seite als Bildzitat verwendet um das Review zu untermauern.
Bildquelle: https://www.anime-planet.com/images/anime/covers/usuzumizakura-garo-9393.jpg
ofdb.de imdb.com

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