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[Review] Beyond Fury (WoF 2019)

Regisseur Darren Ward und die beiden Darsteller Nick Roberts und Anthony Straeger kamen extra zum Weekend of Fear 2019 aus Großbritannien angereist, um ihren neuen Film „Beyond Fury“ als Weltpremiere zu präsentieren. Das war durchaus naheliegend, da dies der dritte Film einer Action-Trilogie ist und sowohl „Sudden Fury“ als auch „Day of Violence“ ebenfalls auf dem Weekend of Fear gezeigt wurden, letzterer konnte sogar vor sieben Jahren den Publikums-Preis als bester Film einheimsen. Der dritte Teil „Beyond Fury“ kam ebenfalls sehr gut an und konnte Platz 2 der besten Filme erreichen.

Da ich die beiden Vorgänger nicht kenne, kann ich nicht sagen inwiefern dieser Film auf den beiden aufbaut. Ich kann aber definitiv sagen, dass man Teil 3 auch so genießen kann und keine Probleme hat die Handlung zu verstehen.

Es geht um Michael Walker den „Angel of Death“, der mit ansehen muss wie seine schwangere Frau von Gangstern getötet wird und das nur auf Grund einer kleinen Streitigkeit. Er selbst landet schwer verletzt im Krankenhaus, haut aber von dort ab um sich an den Übeltätern zu rächen.

Und das tut er auch und zwar mit aller Härte! Auch die Gangster gehen nicht zimperlich vor und so kann man „Beyond Fury“ gut und gerne als Action-Rache-Splatter-Film bezeichnen. Da werden zum Beispiel in Nahaufnahme Füße mit dem Hammer zertrümmert, dass man denkt man wäre in einem Olaf Ittenbach Film gelandet!

Für Action- und Splatterfreunde wird also einiges geboten, eine reine Schlachtplatte ist der Film aber nicht. Der Regisseur legte viel Wert darauf die Charaktere ausführlich vorzustellen. Die daraus resultierenden Dialoge und Handlungszenen sind zwar auf jeden Fall interessant und verleihen den Figuren etwas tiefe, sie führen aber auch zu einigen Längen und einer Laufzeit von fast zwei Stunden.

Man sieht dem Film schon an, dass er eine kostengünstige Independent-Produktion ist. Trotzdem wirkt er ziemlich professionell und man spürt auch in jeder Szene die Leidenschaft mit der die Macher zu Werke gingen.
Die Schauspieler machen ihre Sache alle sehr gut. Übrigens hat Dan van Husen auch eine Rolle. Der Schauspieler sollte Ittenbach Fans ein Begriff sein, hat er doch unter anderem in Chain Reaction mitgespielt.

Die beim WoF 2019 gezeigte Version des Films war eine fast fertige Workprint Fassung. So kamen ein paar wenige Green Screen Szenen vor, die noch fertig bearbeitet werden müssen und der Ton war noch nicht final. Darren Ward holte sich Meinungen vom Publikum ein was noch verbessert werden sollte. Unter anderem kam auch der Vorschlag den Film ein wenig zu straffen. Dem kann ich mich anschließen aber selbst in der gezeigten Fassung war der Film schon sehr gut. Ich freue mich umso mehr auf eine finale Version und werde mir den Film dann sicherlich zusammen mit den beiden Vorgängern fürs Heimkino besorgen.

Fazit: Tolle Independent Mischung aus Action, Splatter und Rache-Thriller!

Filminfo:
OT: Beyond Fury; UK 2019; Regie: Darren Ward; Darsteller: Nick Roberts, Anthony Straeger, Dan van Husen, …

Die Rechte aller verwendeter Bilder (Filmplakate, Cover, Screenshots) liegen bei den jeweiligen Filmmachern/Publishern und werden von dieser Seite als Bildzitat verwendet um das Review zu untermauern.
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